Erst die Haltung, dann die Technik: KI in der Schulentwicklung

Shownotes

🎙 Episode: Erst die Haltung, dann die Technik: KI in der Schulentwicklung

Wie gelingt es Schulen, Künstliche Intelligenz nicht nur einzusetzen, sondern nachhaltig in Schul- und Unterrichtsentwicklung zu verankern? In dieser Episode erfährst du, warum Haltung, evidenzbasierte Entscheidungen und Zusammenarbeit dabei entscheidender sind als der Einsatz einzelner Tools.

Als Gast dabei:

🔸 Felix Urban Felix Urban ist Lehrer am Carl-Fuhlrott-Gymnasium in Wuppertal und unterrichtet Deutsch, Philosophie, Erziehungswissenschaft sowie Informatik. Als KI-Koordinator seiner Schule begleitet er die strategische Einführung von KI im Unterricht und war maßgeblich an dem Konzept beteiligt, mit dem das Gymnasium den bundesweiten KI-Schulpreis 2026 gewonnen hat.

🎧 Gemeinsam mit Felix Urban sprechen Diana Knodel und Judith Ehrmann darüber, wie eine Schule KI ganzheitlich in ihre Schulentwicklung integriert. Im Mittelpunkt steht das eigens entwickelte Prisma-Modell, das Schulen dabei unterstützt, Chancen und Risiken neuer KI-Anwendungen systematisch zu bewerten und evidenzbasiert weiterzuentwickeln.

Außerdem geht es um den KI-Führerschein ab Klasse 8, datengestützte Unterrichtsentwicklung, alternative Prüfungsformate, Peer-Learning durch Mediencoaches sowie die Bedeutung von Agency, Selbststeuerung und Persönlichkeitsentwicklung in einer zunehmend KI-geprägten Welt. Felix zeigt anhand vieler Praxisbeispiele, warum erfolgreiche Schulentwicklung nicht bei Tools beginnt, sondern bei einer gemeinsamen Haltung und einer Kultur des Ausprobierens.

💡 Key-Takeaways

Potenzial vor Verbote stellen Schulen sollten KI nicht ausschließlich als Risiko betrachten, sondern gezielt überlegen, wie sie Lernprozesse und individuelle Förderung sinnvoll unterstützen kann.

Schulentwicklung braucht Evidenz Nachhaltige Innovation entsteht durch kontinuierliche Evaluation, wissenschaftliche Begleitung und den Austausch mit anderen Schulen – nicht durch kurzfristige Trends.

Menschen bleiben im Mittelpunkt KI soll Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, eigene Ziele zu erreichen und Verantwortung zu übernehmen. Persönlichkeitsbildung, Reflexion und Selbststeuerung bleiben zentrale Bildungsziele.

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Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:15: Ich freue mich sehr, dass wir heute Felix Uhrbahn vom Karl-Fulrod-Gymnasium in Muppertal zu Gast haben.

00:00:22: Und dein Gymnasium Felix

00:00:24: ist

00:00:24: diesjähriger Gewinner des bundesweiten KI-Schulpreises, der unter anderem von der Initiative Deutschland Lande Ideen gefördert

00:00:32: wird.

00:00:33: Und Felix du bist auch KI-Koordinator an der Schule das heißt sicherlich nicht ganz unbeteiligt am Erfolg und da wollen wir heute gerne mehr erfahren.

00:00:43: wie geht ihr davor?

00:00:44: Was

00:00:45: macht ihr da?

00:00:45: Da werden

00:00:45: wir heute darüber sprechen aber bevor wir loslegen stelle dich doch unseren Hören bitte einmal kurz vor!

00:00:53: Ja, Felix Obern.

00:00:54: Ich freue mich sehr über die Einladung und ich unterricht am Kalfur-Rot Gnasium die Fächer Deutsch Erziehungswissenschaft, Philosophie und Informatik und mache da hauptsächlich viel im Bereich Jugend debattiert und auch eben seit Jüngstem KI Schulkoordination.

00:01:15: Herzlichen Dank für die Einlads!

00:01:19: Eigentlich müssen wir noch einen anderen Gast hier begrüßen, wie ich gesehen habe.

00:01:22: Wie heißt die Katze?

00:01:25: So, ihr heißt die.

00:01:26: Die ist auch ganz neugierig.

00:01:28: Ja ich weiß...

00:01:29: Die ist gerade schon ins Bild gelaufen und ich lieb's!

00:01:31: Und ich liebe auch.

00:01:32: deine Kombination aus Deutsch, Philosophie und Informatik finde ich super genau.

00:01:38: aber Judith du darfst gern weiter machen.

00:01:40: Ja super spannend, genau.

00:01:41: auch heiße Willkommen von mir Felix.

00:01:43: Mir ist bei der Vorbereitung auf die Episode heute ein bisschen was aufgefallen an eurer Schule weil ich glaube es nicht nur so einen Schritt den hier in der Schule glaube seit vielen Jahren gegangen seid, wieso ihr jetzt vielleicht auch einen KI-Schulpreis bekommen habt.

00:01:59: Sondern vielleicht waren das ein paar kleinere Schritte und Maßnahmen über Jahre hinweg die dazu beigetragen haben.

00:02:05: Deswegen würde mich interessieren wie dieser Weg so ein bisschen verlaufen ist von euch als Schule aus deiner Sicht Felix auch besonders entscheidend waren oder sind.

00:02:17: Und ich fange mal vor diesem KI Durchbruch an, ihr wird mit euch ja anscheinend schon länger diesen ganzen Thema digitale Transformation eben auch an Schule.

00:02:28: Ich habe gesehen, Ihr habt auch schon länger ein iPad-Führerschein.

00:02:32: Ihr habt Medien Scouts bei Euch in der Schule und ihr seid auch seit Jahrzehnt zwanzig achtzehn eine Lemarschule.

00:02:40: also lemas ist ja so ein Projekt Leistung macht.

00:02:43: Da geht es darum, so eine Bund-Länder-Initiative die darauf abzielt besonders leistungsstarke und potentiell besonders begabte Schülerinnen.

00:02:52: unabhängig von ihrer sozialen Herkunft zu fördern.

00:02:56: Und ihr habt doch auch an diesem NRW-Pilotprojekt Kimadu teilgenommen, das ist ja auf so ein KI Forschungsprojekt der Universität Siegen.

00:03:05: und inwiefern hat denn jetzt dieses alles so ein bisschen dazu beigetragen dass Ihr als Schule zwanzig sechsundzwanzig den KI Schulpreis bekommen habt?

00:03:16: Es war im Prinzip eine logische Folge all dessen, was du beschrieben hast.

00:03:20: Also ich glaube den Grundstein hat gelegt Corona.

00:03:25: wie vielleicht bei vielen Schulen war das so.

00:03:27: Initialzündung der Digitalisierungsbemühungen bei uns an der Schule heißt wir sind eigentlich aus der Not heraus digitaler geworden und haben digitale Systeme einzusetzen versucht oder ja initialisiert, die dann lernförderlich sein sollen.

00:03:47: Und auch sind den Ergebnissen unserer Schüler zufolge aber ja das war gewissermaßen der Katalysator und wir haben dann aufbauend auf unser guten digitalen Infrastruktur also zum Beispiel iPads ab Klasse Acht für alle Schülerinnen und Schüler und Klassensätze mit iPads davor für fünfte bis siebte Klasse Aufbauend darauf haben wir dann weiter denken können, didaktisch Neugier kultiviert und in vielen verschiedenen Bereichen eben ausprobiert.

00:04:22: Und diese digitale Ausstattung war die Grundlage dafür ist aber meines Erachtens keine Hauptvoraussetzung dafür mit KI an Schule zu starten.

00:04:31: Vielleicht später noch mal drüber sprechen.

00:04:33: Genau!

00:04:35: Also Lemas hast du angesprochen Also individuelle Förderung war uns immer wichtig und deshalb versuchen wir das Ganze auch mit KI produktiv weiterzuführen.

00:04:44: Das heißt, individuelle Föderung ist natürlich auch mitKI möglich und diese verschiedenen Zweige unserer Schul- und Unterrichtsentwicklung werden eigentlich dann bei uns nur noch mit KI weitergeführt oder da werden Möglichkeiten ersonnen wie man diese Wege weiterfüllen kann.

00:05:02: Ja, spannend!

00:05:04: Und ihr habt ja an der Schule das sogenannte Prisma-Modell entwickelt.

00:05:09: Das ist natürlich wunderbar und da wollen wir noch mehr von erfahren.

00:05:13: Die Idee, wenn ich es richtig verstanden habe ist das eben Schulen hier und natürlich auch andere immer mehr mit KI konfrontiert Zeit.

00:05:21: Und da muss natürlich so ein Konzept nicht stark sein sondern auch beweglich.

00:05:25: also im Prinzip eigentlich endlich wie wir ja auch sehr agil und beweglich sind.

00:05:29: man muss schnell auf Änderungen reagieren können usw.

00:05:32: Das würde uns einfach nochmal interessieren Wie nutzt ihr dieses Modell intern und vor allem auch für die dynamische Schulentwicklung?

00:05:41: Vielleicht kannst du uns das nochmal auch ganz konkret mit Praxisbeispielen ein bisschen erläutern oder näher bringen, also uns und vor allem auch unseren Hörerinnen und Hörern.

00:05:51: Prisma ist zunächst einmal aus der Beobachtung heraus entstanden dass wir eigentlich jetzt eine Unterrichtsentwicklung brauchen die viel schneller ist als früher.

00:06:01: Unterrichtsentwicklung und Schulentwicklung ist ja immer relativ statisch, also man hat oft diese klassischen Grundkompetenzen in den Vollergrund gestellt.

00:06:10: Sie schreiben Rechnungen und vielleicht ein paar andere Sachen wie Bildungskamern und der Trug über mehrere Dekaden vielleicht.

00:06:19: Und mittlerweile ändert sich die Welt aber so schnell im Zuge des der disruptiven Entwicklung im Bereich KI, dass wir darauf Antworten finden müssen.

00:06:30: Das heißt Schule und Unterrichtsentwicklung muss dynamischer sein und ist aber häufig eher gefangen in bürokratischen Strukturen und deswegen haben wir das Prisma-Modell entwickelt.

00:06:43: und das Prismamodel ist eben ein Versuch einerseits dieser Dynamik gerecht zu werden.

00:06:51: infolgedessen also Ja, schnell auf neue Entwicklungen reagieren zu können und andererseits ist es ein Versuch ganzheitlich zu antworten.

00:07:00: Und das besteht eben aus fünf Dimensionen.

00:07:02: also wir haben einmal diesen Analyse-Part Potenziale und Risiken am Anfang und da sondieren wir eigentlich von Tool zu Tool Von KI Modell zu KI Model welche Potenzial aber auch Risiken es gibt.

00:07:15: und ja unseres Erachtens ist eigentlich eine Einführung nur im Kontext dieser ganzheitlichen Betrachtungen sinnvoll denn mit jedem Ein Zug von KI in Schule kauft man sich natürlich auch Risiken ein und den muss man begegnen, auch mit so einem Unterrichts- und Schulkonzept.

00:07:33: Und ein Beispiel wir haben zum Beispiel KI Tutoren bei uns an der Schule integriert oder die taktische Agenten nennen wir sie weil sie auch miteinander kommunizieren können selbstständig schon Entscheidungen treffen können und diese sind in Korrespondenz mit wissenschaftlichen Studien entstanden die also sogenannten KI-Totoren eben einen Lerneffekt befördern unter der Prämisse, dass also die Lösung nicht vorhergesagt wird.

00:08:00: Dass der KI-totor als didaktischer Coach als digitaler Nachhilfelehrer eigentlich agiert und mich als Abkürzungsmaschine.

00:08:10: Und gleichzeitig ist natürlich das Risiko, dass die Schülerinnen und Schüler das die KI-Modelle nutzen nur als Abkürzungsmaschine und darauf finden wir Antworten.

00:08:20: Und deswegen haben wir unsere KI-Tutoren eben so eingestellt, dass sie die Lösung nicht vorgeben, dass Sie beim Lernen helfen, dass die Diskurskompetenz schulen – das macht zum Beispiel der Advokat aus Diaboli – und auf der anderen Seite versuchen wir den Risiken auch zu begegnen indem wir sensibilisieren, die Selbststeuerungsfähigkeiten unserer Schüler adressieren.

00:08:40: Ja, und diese beiden Bausteine Potenzial- und Risiken sondieren wir auch Fachschaftsenternen.

00:08:46: Also die fachkoordinatoren Gucken in ihren Fachschaften was man an KI Tools nutzen kann und wo es eben mehrwert wirklich bietet.

00:08:55: Und dann überlegen wir im nächsten baustern i wie integrieren wird das S Welche skills brauchen wir dafür seitens der Lehrkräfte und seitens de Schülerschaft?

00:09:04: M entwieweit bietet dass mehr wert um eben die risiken ja um die Risiken verkraftbar zu machen, sag ich mal.

00:09:15: Und das Ganze wird eben dieser Dynamik folgend im letzten Schritt A noch einmal analysiert mit wissenschaftlichen Studien, mit Evolution bei uns und in der Stunde jeweils auch nach dem KI-Einsatz.

00:09:26: Super gut.

00:09:27: Da würde ich gerne gleich noch mal nachhaken, weil ich finde den Ansatz, den du es beschrieben hast richtig gut.

00:09:31: Mir gefällt auch das ja die Skills von vornherein für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler denkt.

00:09:36: Und wenn ihr sagt, ihr arbeitet da quasi mit Hochschulen zusammen für die empirische Überprüfung ist es im Rahmen des Kimadu-Projekts was Judith Eingangs erwähnt hat oder habt ihr dann noch andere Kooperationen mit Hochstulen?

00:09:48: Weil ich find' es so wahnsinnig wichtig, da würde ich gern einfach gleich nochmal nachhagen!

00:09:52: Genau also... Die Universität Siegen Mist bei uns unter anderem den Einsatz von KI im Mathematikunterricht, auch longitudinal also über verschiedene Jahre hinweg.

00:10:04: Und dann haben wir einen Kooperationsprojekt noch mit der Universität Wuppertal die bei uns direkt um die Nähe ist.

00:10:10: da geht es eher um Deutsch-Didaktik im Kontext KI und wir haben eigene KI-Agenten, die uns beständig über neue Studien informieren wissenschaftliche Studien zum Einsatz vonKI in Schule.

00:10:25: Ich habe die KI-Agenten so eingestellt, dass sie ein bisschen breiter gefasst sind.

00:10:29: Also es gibt auch dann mal eine Studie zu Studierenden zum Beispiel aus Universitäten und da muss man eben gucken was kann man adaptieren?

00:10:36: Was passt auf unsere Lerngruppe?

00:10:39: also diese kritische Reflexion dahingehend ist auf jeden Fall auch trotzdem noch wichtig und unserer eigenen Erfahrungen natürlich.

00:10:45: Und wir bauen immer mehr selbst auch Daten gestützt zur Schulunterrichtsentwicklung auf.

00:10:50: Unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Drüberth hat dahingehin zum Beispiel einen Studium absolviert kürzlich, um das voranzutreiben und wir bauen jetzt eigene Evolutionsbögen auch eben auf Basis der wissenschaftlichen Studienlage auf, um beständig unsere Unterrichtsentwicklung unser Schulklima untergleichen zu messen.

00:11:11: Und auch unseren KI-Einsatz damit wir nicht nur auf Sicht fahren sondern ja evidenzbasiert eigentlich Unterrichtsentwicklungen machen.

00:11:19: Das ist glaube ich wichtig weil für viele, das ja ganz neu ist dieses Thema.

00:11:24: Deswegen müssen wir uns eigentlich auch rat holen in Auswissenschaft.

00:11:28: Wir müssen eng zusammenarbeiten mit anderen Schulen und wir müssen eigene Erfahrungen sammeln, sondieren, reflektieren um eben dynamisch der Aufgabe gerecht zu werden.

00:11:40: Das ist nicht einfach.

00:11:41: am Ende glaube ich unsere Schwierigkeit auf eine KI geprägte Zukunft vorzubereiten.

00:11:47: Ja und sag mal bei diesen fünf Bausteinen, die du jetzt erklärt hast.

00:11:51: Was denkst Du welcher ist davon der Wichtigste oder welcher auch der, der am häufigsten unterschätzt wird?

00:11:58: Bei dem was ihr da macht.

00:12:00: Du meinst die Prisma-Bausteine?

00:12:02: Ja

00:12:04: Also ja ehrlich gesagt sind natürlich... Ist das Konklo Marat?

00:12:08: also alle zusammen ergeben irgendwo Sinn.

00:12:12: Was ich aber fruchtbar finde für Schulentwicklung ist wirklich die Potenziale an erster Stelle zu stellen, denn uns allen begegnet ja alltäglich im Schulalltag eine Schülerschaft, die das eigene Denken auslagert.

00:12:28: Die Gefahren durch KI sind ja riesig also ganze Gesellschaften können gesteuert werden weil durch automatisierte Texte, Social Bots.

00:12:39: Wir haben unreflektiertes Arbeit mit KI und da fällt es manchmal gar nicht so einfach eigentlich diese Potenziale in den Mittelpunkt zu stellen.

00:12:47: Ich glaube aber dass das wichtig ist für Schulunterrichtsentwicklungen Nicht nur defizitorientiert vorzugehen Und im Prinzip ja Schadensbekämpfung zu betreiben Sondern wirklich potenziell orientiert zu überlegen Wie können wir es produktiv einsetzen?

00:13:02: denn ehrlich gesagt haben wir keine andere Wahl.

00:13:04: also wenn wir nur verbieten, dann nutzen sie es eben destruktiv und das ist eben elementarer Bestandteil mit an Sicherheit grenzen der Wahrscheinlichkeit der Lebenswelt unserer Schülerschaft.

00:13:17: Unsere Schüler beispielsweise fordern das auch aktiv ein sagen wir wollen darauf vorbereitet werden wir müssen darauf vorbereiten werden.

00:13:24: die wissen dass KI Kompetenzen extrem wichtig sind und insofern finde ich diese Perspektive wichtig Trotz Ansehung natürlich der Risiken überlegt, wie können wir es produktiv einsetzen?

00:13:37: Ich finde, das ist an eurer Schule wirklich auch ganz besonders.

00:13:40: Ich finde ihr habt so einen roten Faden da drin um das Lernen und Unterrichten von den Schülern auszuteilen zu denken.

00:13:45: ich weiß dass klingt immer so selbstverständlich wie sollte man es denn sonst machen?

00:13:49: aber ich glaube der hakt das manchmal in einigen Schulen halt tatsächlich dran und ich finde das bei euch so aus dieser ganzen Geschichte heraus so bisschen der rote Faden ob er jetzt bei Lehmars eingestiegen seid ob dir euch so diesen fokus individuelles selbst reguliertes lernen so ein bisschen auf die Faden geschrieben hat.

00:14:04: Und KI ist deswegen meiner Meinung nach so ein bisschen die logische Konsequenz aus diesem Ganzen, dass ihr da jetzt auch in den Fokus drauf setzt, weil ihr von den Schülern aus einfach an der Stelle denkt und da eben auf die Potenziale die notwendigen Skills halt einfach auch schaut.

00:14:20: Also ich finde es erschließt sich mir als das ganz logisch ist.

00:14:24: Jetzt ist das aber vielleicht bei anderen Schulen noch nicht unbedingt so der Fall.

00:14:29: Das heißt, ich habe mich so ein bißchen gefragt wie fern ist denn dieses Prismamodell?

00:14:38: Also tatsächlich nutzen das auch schon viele andere Schulen und berichten, dass es gut klappt für die Fachschaftsarbeit beispielsweise.

00:14:46: Und das ist für Schulen, für Unternehmen und vieles andere übertragbar weil es ja gewissermaßen ein Denkrahmen einfach nur bietet eine strukturierte Vorlage Die man daran gehen kann ob man das jetzt so nutzen möchte oder auch andere Sachen für wichtige achtet.

00:15:04: Das bleibt jeder Schule überlassen.

00:15:06: aber Trotzdem ist glaube ich eine Konstante, dass jede Schule für den Hintergrund der Analyse von Potenzialen und Risiken überlegen muss wie man etwas integriert.

00:15:17: Und das Ganze eben auch mittlerweile im Sinne dieses letzten Schrittes Analyso als iterativen Prozess verstehen muss also wissenschaftlicher denken muss.

00:15:26: wir müssen jetzt didaktische Thesen aufstellen eigentlich.

00:15:30: Was kann klappen mit KI in Schule, was nicht?

00:15:32: Und das Absichern mit wissenschaftlicher Expertise, Studien und Co.

00:15:38: und eigenen Erfahrungen um da dynamisch reagieren zu können.

00:15:44: Das ist natürlich abhängig ein bisschen auch von den Voraussetzungen.

00:15:49: also vielleicht ergeben sich an manchen Schulen mehr Risiken.

00:15:54: oder an anderen Schulen ist die digitale Ausstattung so gut, dass dann noch mehr Potenziale gesehen werden können.

00:16:00: Aber ich denke das jede Schule da einfach beginnen kann indem man diese didaktische Neugier eigentlich kultiviert und ausprobiert.

00:16:08: also es ist eine Haltungsfrage

00:16:12: Super, das didaktische Neugier gefällt mir auch sehr gut.

00:16:15: Und du hast jetzt eben auch schon diese datengestützte Schul- und Unterrichtsentwicklung erwähnt, dass die stellvertretende Schulleiterin sogar da ein extra Aufbaustudium gemacht hat.

00:16:25: Das finde ich sehr fortschrittlich auch.

00:16:27: Also es ist halt nicht nur im Bereich KI anscheinend ganz weit vorne sondern auch in diesem Bereich weil der ja gerade ganz viel passiert auch.

00:16:34: Du hast gesagt, du hast einen Agenten entwickelt wo ihr Studien bekommt.

00:16:37: Wo könnt ihr euch denn daran orientieren?

00:16:41: Vorlagen, gibt es bestimmte Länder oder andere Schulen die das schon gut machen?

00:16:45: Oder wie geht er in dem Bereich vor.

00:16:47: Das würde mich einfach nochmal interessieren weil das glaube ich auch ein Thema ist womit sich jetzt eigentlich alle Schulen kurz, mittel langfristig beschäftigen müssen.

00:17:00: Ja ich glaub dass Austausch da wichtig ist.

00:17:02: also Orientierungspunkt gibt es viele tolle Ideen.

00:17:09: Bei dem KI-Schulpreis zum Beispiel wurden ja auch ganz viele tolle Konzepte ausgezeichnet.

00:17:15: Also, hundert und neunzig Schulen waren es glaube ich haben sich beworben.

00:17:19: Und allein unter diesen achtzehn Shortlist-Schulen sind wirklich unfassbar tolle Projekte dabei.

00:17:26: Und da ist denke ich der Austausch wichtig dass wir da vernetzen das wir gemeinsam überlegen Was bewährt sich, was muss weg?

00:17:34: Wie können wir reagieren auf diese

00:17:36: Entwicklung?".

00:17:37: Und wir haben darüber hinaus noch andere Netzwerke.

00:17:41: Bei unseren Schulen gibt es auch Hospitationen zum Beispiel.

00:17:43: also insgesamt waren schon ja sehr... Also ich glaube mehr als hundertfünfzig Lehrkräfte bei uns im Schulraum ausbietiert aus Shanghai eine Bildungskommission zum Beispiel Und wir selbst hospitieren auch gerne und streben jetzt ein Kooperationsprojekt an, zum Beispiel auch mit einer anderen KI-Schulpreisschule die sehr viel im Bereich Gamification macht.

00:18:08: Da ist einfach dieser Austausch und dieses Voneinander lernen wichtig also sich einigeln in einem eigenen stillen didaktischen Kämmerlein das geht eigentlich nicht mehr.

00:18:21: man muss voneinander Lernen und Erfahrungen austauschen.

00:18:25: Das finde ich super.

00:18:26: Und habt ihr da über den KI-Schulpreis die Möglichkeit und einen Rahmen der Vernetzung oder legt das jetzt an euch?

00:18:32: Ich hab dir den Preis, und es ist gut!

00:18:34: Oder geht es jetzt noch weiter?

00:18:35: Kriegt ihr da weitere Unterstützung oder habt ihr als wirklich so eine Art Netzwerk keine Ahnung mit einer Slackgruppe oder... Ich weiß nicht, seid ihr da irgendwie organisiert oder wie macht ihr das?

00:18:46: Ja genau, es gibt einmal ein Austausch, der jüngst angeregt wurde vom Land der Ideen ja auch mit Initiatoren einen Waren vom KI-Schulpreis und der Deutschen Telekom Stiftung.

00:19:00: Und darüber hinaus ist tatsächlich auch ganz viel privat entstanden, eigene Netzwerke.

00:19:05: bei uns in NRW zum Beispiel gibt es jetzt ein Netzwerk das sich KI wird mit.

00:19:10: und ja wir planen gerade bei uns an der Schule auch noch einen KI Bildungskongress tatsächlich wo wir auch nochmal dann den Austausch forcieren wollen Genau.

00:19:24: Also, ich kann das jetzt nicht so genau bemessen aber es gibt von verschiedenen Bereichen Initiativen dahingehend.

00:19:32: Die Hälfte ist vielleicht von uns aus initiiert die andere Hälftel kommt vom Land der Ideen.

00:19:37: über Kimmado stehen wir in Kontakt mit anderen Schulen und ja es ergibt sich tatsächlich immer mehr und dass es unfassbar Gewinn bringt.

00:19:47: Und jetzt sagen wir, jetzt lass uns mal ausgehen von diesen Prismamodellen nochmal darüber nachdenken und sprechen inwiefern sich daraus auch so ein paar Maßnahmen für euch an der Schule entwickelt haben.

00:19:58: Also es gibt ja zum Beispiel bei euch den KI-Führerschein.

00:20:03: ab Jahrgangsstufe acht habe ich gelesen.

00:20:06: Vielleicht erklärst du noch einmal kurz was ist das eigentlich?

00:20:09: Und vielleicht gibt's noch weitere Maßnahmen wie zum Beispiel ich hab gelesen ihr habt eine KI Sprechstunde also was hat sich so ein bisschen daraus wo ihr dann die Bedarfe gesehen habt.

00:20:20: Also unser KI-Konzept sieht grundsätzlich erstmal vor, dass wir in den ersten Jahren vorrangig tatsächlich gar nicht mit KI arbeiten sondern das wir eigentlich diese traditionellen Kulturtechniken in den Vordergrund stellen also Lesen schreiben rechnen und sowas.

00:20:39: Das wollen wir als hemmeneutischen Schlüssel als Voraussetzung um dann auch produktiv arbeiten zu können.

00:20:47: Wir haben gleichzeitig das Fach Digitale Mündigkeit bei uns eingerichtet als Differenzierungskurs bis in die Oberstufe jetzt auch bald, wo Schülerinnen und Schülern als digitalen, als digitale Coaches, als Mediencoaches heißen sie bei uns im Sinne der Peer Education jüngeren Schülerinnen- und Schulern Workshops erstellen und durchführen einzelner Konzepte entwickeln zum bereichen die irgendwie deepfakes, socialbots.

00:21:21: Die eigenen Daten im Netz oder andere Bereiche die eher so gefahren von Digitalität mit einschliessen abgreifen oder abdecken.

00:21:30: und das heißt ein Teil dessen was bei uns ja diese digitale Mündigkeit aufbauen soll bekommt auch durch die Schülerinnen und Schüler selbst.

00:21:40: es ist deren Lebenswelt Und deswegen hat sich das bei uns total bewährt.

00:21:46: Die sind unglaublich fit, erleben auch eine unglaubliche Selbstwirksamkeit darin und machen dann wenn es auch mal Probleme in irgendeinem Klassenchat gibt spontan sogar irgendwelche Workshops gehen dann in die... man kann die buchen in den Unterricht rein.

00:21:58: Die haben schon unzählige Schulleitungen gecoached und waren zuletzt im Seniorenstift um den Senioren KI näher zu bringen Und da sind ganz viele Tränen geflossen, ganz viele Teuromanze entstanden.

00:22:14: Genau und das was meine Kollegin Stephanie Pichota da aufgebaut hat ist so ein Grundbaustein die ersten Jahre betreffend.

00:22:22: Wir haben dann iPad-Führerscheine, die auch mit den Mediencoaches zusammen geschult werden Informatik als Unterrichtsfach wo wir auch über KI aber auch über Umgang ja, Digitalität etwas lernen oder lernen lassen.

00:22:38: Und ab Class A gibt es diesen KI-Führerschein und der soll dann zum praktischen Arbeiten mit KI befähigen.

00:22:46: das heißt wir haben dort Module zur Theorie.

00:22:51: was ist das überhaupt KI?

00:22:53: Vieles ist aber eher ein Versuch die Einstellung zu KI unserer Schülerinnen und Schülern zu ändern.

00:23:02: also ein Beispiel Der KI-Führerschein beginnt mit dem Austeilen einer Süßigkeit.

00:23:09: Und die Schüler dürfen dann selbst entscheiden, ob sie diese Süßigkeiten direkt essen oder ob Sie das am Ende essen und dafür noch eine Belohnung bekommen.

00:23:17: Der kundige Hörer wird wahrscheinlich sofort das Marshmallow-Experiment vermuten.

00:23:23: Wir rahmen es auch so, dass wir sagen ja, die Verlockung KI als Abkürzungsmaschine zum Beispiel zu nutzen ist ja allgegenwärtig.

00:23:31: Wieso soll ich überhaupt noch selbst was lernen?

00:23:33: Was machen, wenn KI vieles schon gut kann, besser kann?

00:23:37: und wir weisen eigentlich die Selbststeuerungsfähigkeit und die Fähigkeit langfristige Ziele zu verfolgen als eine der wichtigsten aus in unserem KI-Vorschein.

00:23:50: Agency ist ein Begriff, der da wichtig ist, selbst gesteuert handeln können und gestalten statt nur gestaltet zu werden, zum Beispiel.

00:24:01: Solche Sachen... also darum geht es glaube ich.

00:24:03: Das heißt das ist glaube auch wichtig dass wir als Lehrkräfte vor allem auch an der Perspektive zu KI oder Beziehung zu KI arbeiten müssen.

00:24:16: und da das aufzeigen müssen und KI produktiv wirksam erfahrbar machen müssen eben im Sinne des erreichendste eigenen Ziele ist, glaube ich unsere Hauptaufgabe im Moment.

00:24:30: Das ist ganz spannend!

00:24:31: Ihr nutzt dann KI eigentlich nur als Gegenstand um diese ganz wichtigen Kompetenzen wie Selbststeuerungsfähigkeit langfristige Ziele setzen selbst gestalten quasi zu unterrichten.

00:24:43: und KI ist quasi Mittel zum Zweck?

00:24:45: Ist es so?

00:24:47: Ja unbedingt also das ist uns ganz wichtig.

00:24:50: Also der Hauptteil dessen was unser KI-Konzept ist, ist eigentlich Persönlichkeitsbildung.

00:24:56: Wir versuchen den Menschen erste Stelle zu stellen, haben jetzt auch, ich habe kurz ein Modell entwickelt.

00:25:02: Dass so bisschen diese Grund die wichtigsten Kompetenzen dahingehend abgreift für eine KI geprägte Zukunft.

00:25:09: und KI muss Werkzeug sein zur Erfüllung eigener Ziele, eigener Träume im Leben.

00:25:15: Deswegen können bei uns die Schüler auch im KI-Führerschein schon eigene Apps entwickeln oder Ideen entwickeln mit KI zusammen bleiben aber immer die Beurteile dessen, was KI da macht.

00:25:29: Also diese Meta-Kognition und Reflexion ist uns wichtig.

00:25:36: Was macht die KI da?

00:25:37: Ist das sinnvoll?

00:25:40: löst wenn wir zum Beispiel über diese Produkte, die ich gerade gesprochen habe, löst das ein Problem?

00:25:45: Ist es wirklich ein Produkt, was man gemeinsam entwickelt, dass... ...was man pitchen kann, was sinnvoll ist?

00:25:50: ja also welche Prüfungen machen wir mittlerweile auch, dass die Schüler dann irgendwelche eigene Sachen pitchen müssen.

00:25:57: Ideen und wie bei der Hülle der Löwen beurteilen ist es ein Investment Case oder nicht.

00:26:03: Und diese eigene Reflexions- und Urteilsfähigkeit muss immer gegeben sein.

00:26:09: Die KI darf eben, muss eben Traumerfüllungsmaschine sein.

00:26:15: Das, ich finde auch diesen Begriff Agency den du eben genannt hast.

00:26:18: Den setzt du ja auch bei deinem neuen Modell, vier M-Modellen heißt das glaube ich in den Fokus.

00:26:24: Ich glaube es hast du noch nicht auf deiner Homepage weiter ausgeführt aber da freuen wir uns schon drauf wenn du dazu noch in deinen Sommerferien, wenn du dir jetzt dafür nutzt dieses Modell vielleicht auch ein bisschen auf der eigenen Homepage zu beschreiben.

00:26:39: und sag nochmal kurz die KI Sprechstunde.

00:26:42: um was geht es da?

00:26:45: Wir haben einfach gemerkt, dass so niedrigschwellige Angebote gut sind.

00:26:52: Und wir haben einerseits viele pädagogische Tage gestaltet mit KI – ehrlich gesagt zuletzt die meisten!

00:27:01: Aber wir haben auch als KI-Schulkoordination zum Beispiel eine KI-Sprechstunde, wo man dann hinkommen kann.

00:27:07: und dann fragt man ja ich möchte gerne das und das realisieren in meinem Unterricht.

00:27:12: Zum Beispiel einen eigenen Escape Room mit KI Vibecoden oder ich möchte ein das Welt all interaktiv erfahrbar machen und dann sind wir als ja vermeintliche tatsächlich die KI-Experten, diejenigen, die dann sagen ja da kann man dieses und dieses Tool nutzen und lass uns das auch zusammen mal anfangen.

00:27:34: Und ja also das ist ehrlich gesagt so dass wie die KI Sprechstunde am meisten eingesetzt wird gibt natürlich viele andere Sachen die man noch machen kann Mini Schulungen oder sowas.

00:27:47: aber dafür ist es momentan falls man mal eine Frage hat Toolwissen braucht.

00:27:55: Wir haben ja jeden Tag gefühlt neue Tools, die rauskommen, neue KI-Modelle.

00:28:00: jedes KI Modell ist heute schon eine andere Teil davon.

00:28:03: morgen und da ist es manchmal gar nicht so einfach auf der Höhe der Zeit zu bleiben wenn ihr in einer KI sprecht und dann versuchen wir das ein bisschen zu bündeln und Ansprechpartner darzubieten.

00:28:13: Und darüber hinaus haben wir noch zum Beispiel sowas wie das digitale Kaffee trinken wo wir uns gegenseitig Tools vorstellen, die wir lernen wirksam finden Und da kultivieren wir weiter unsere didaktische Neugiertauschmiz aus.

00:28:30: Ja und du hast eben noch von dieser Prüfung gesprochen, wo die Höhle der Löwen da irgendwie so ein Fisch vorbereiten, aber ihr habt ja auch generell an eurer Prüfungskultur bisschen geschraubt?

00:28:42: Genau.

00:28:43: also wir sind der Meinung dass wir jetzt auf neue Kompetenzen setzen müssen.

00:28:49: Klar, hermeneutischer Schlüssel ist wichtig.

00:28:51: Also wir brauchen Lesenschreiben rechnen als Voraussetzung für Bildung und gleichzeitig gehört in Zukunft glaube ich viel mehr dazu.

00:29:00: zum Beispiel Diskurskompetenz Ist in einer sich spaltenden Gesellschaft auch vielleicht KI-initiiert sich immer mehr spaltende Gesellschaft in Zukunft wichtig Und deswegen setzen wir dann zb auf Debattenprüfungen.

00:29:15: Wir haben in jedem Fach jetzt die Maßgabe pro Jahr ein alternatives Prüfungsformat zu realisieren.

00:29:26: Und da machen wir deeper Learning Projekte mit anderen Fächern zusammen, ich habe zum Beispiel meine Schüler eben wie vorhin beschrieben eigene Produkte entwickeln lassen oder Werbung dafür und sie mussten dann dieses Produkt pitchen haben dann in Musik einen Jingle dafür gemacht im Kunst des Logo entworfen.

00:29:42: genau Ja, das ist uns glaube ich wichtig und tatsächlich lieben die Schüler das auch.

00:29:47: Das ist auch spannend.

00:29:48: also wir haben natürlich viel mehr Vorbereitungszeit und sind auch komplett platt.

00:29:53: wenn ich zum Beispiel da einen Tag Debattenprüfung habe dann muss erst mal ein Mittagsschlaf machen.

00:29:59: aber so diese Selbstwirksamkeit der Schüler die wirklich sagen ja es ist unfassbar gewinnbringend das so machen zu dürfen Das gibt einem dann doch wieder Kraft und bestärkt einen darin, dass das wichtig ist.

00:30:15: Gleichzeitig müssen wir natürlich unsere Schüler aufs Abitur vorbereiten.

00:30:18: also das bleibt nicht aus die schreiben auch ganz viel noch mit Papier und Stift bei uns aber gleichzeitig versuchen eben auch da neue Wege zu gestreifen.

00:30:25: Ich habe gesehen, dass auch eure Ministerin also in NRW bei euch zu Besuch war.

00:30:31: Frau Feller!

00:30:32: Wie ist das so wenn die so kommt an eurer Schule?

00:30:34: Also könnt ihr dann genau diese guten Beispiele ihr mit auf den Weg geben und quasi sagen, roll da mal ein bisschen was aus für alle anderen Schulen weil bei uns funktioniert das so.

00:30:45: und wie ist es so?

00:30:48: Ja wir haben kürzlich sprechen dürfen mit ihr... Wir waren im Ministerium tatsächlich bei ihr eingeladen Und sie ist auch sehr interessiert auf jeden Fall daran, wie man da innovative Wege gehen kann und natürlich auch wie man das skalieren kann.

00:31:05: Wie andere Schulen das nutzen können.

00:31:08: Das war ein anregendes Gespräch.

00:31:11: Sehr spannend!

00:31:17: Wir eigentlich zweigleisig fahren müssen.

00:31:18: Einerseits muss das Ministerium da helfen, muss Möglichkeiten bieten, Räume schaffen in denen so was erprobt werden darf, muss Tools schaffen.

00:31:29: also mit IES Chat ist es ja auch gerade wird das ja auch umgesetzt.

00:31:33: Ja wir alle können jetzt auch mittlerweile bundesweit mit dem IES chat eigener KI-Bots erstellen, didaktische KI-bots und gleichzeitig bleibt natürlich nicht aus dass Transformationen auch von unten kommen muss durch Innovation.

00:31:48: Also ich glaube, es ist der falsche Weg sich nur jetzt darauf auszuruhen dass das Ministerium irgendwas macht und da irgendwie Wege bestreitet.

00:32:01: die vorhin schon beschriebene Haltungsfrage ist die wichtige Innovation muss und das hat auch die Ministerin gesagt eigentlich auch aus den Schulen kommen und kommen dürfen bieten, wie man das einerseits realisieren kann und wie man dann auch eben in Austausch gehen kann.

00:32:22: Und wie man voneinander lernen kann.

00:32:24: Da haben wir ein paar Sachen angedacht, die man mehr Austauscht befördern kann.

00:32:30: Ich habe zum Beispiel vorgeschlagen auch dass man sowas wie bei uns so eine KI-Schulkoordination auch an andere Schulen als Funktionsstelle vielleicht bringen könnte weil natürlich der Flaschenhals oder der Engpass die Zeit ist.

00:32:42: Wir leben in Schulen oder arbeiten in Schulen die mit manikfältigen Herausforderungen auch zeitlich an uns herantreten, die ressourcenintensiv sind.

00:32:54: Also immer mehr Bürokratie, immer mehr Dokumentation verschiedene Herausforderung in Schule den wir begegnen müssen und da ist eben wichtig dass es Räume gibt um sowas ausprobieren zu dürfen.

00:33:08: bei uns war zum Beispiel auch Kimadu eine einer Initialzündung eben einen Raum, in dem wir vieles dann ausprobieren durften.

00:33:20: Und sowas finde ich gut.

00:33:21: Pilotprojekte befördern aber auch seitens des Ministeriums irgendwie mehr Zeit zur Verfügung gestellt bekommen um dann diese dedaktische Neugier wirklich auch kultivieren zu können.

00:33:33: Super!

00:33:35: Jetzt hattest du schon erzählt, da wollte ich nochmal nachhaken.

00:33:38: Ihr habt die KI-Sprechstunde und wenn ich es richtig verstanden habe richtet ihr sich an Lehrkräfte und auch das digitale Kaffee treffen.

00:33:45: Das finde ich tolle Formate.

00:33:47: aber was macht ihr denn um euer Kollegium mitzunehmen?

00:33:51: Ich glaube jetzt im Prinzip du bist ja sicherlich auch in deiner Rolle zehn Schritte weiter wie viele andere.

00:33:59: Aber wie schafft ihr es, euer Kollegium mitzunehmen?

00:34:03: Oder vielleicht auch... Wie geht er mit denjenigen um die erstmal sagen, erst mal ich habe keine Lust auf diesen Hype sozusagen?

00:34:11: Das ist vollkommen okay!

00:34:12: Also wir haben im Prinzip das Konzept auch dass wir kein zu starres Konzept haben und den individuellen Zugängen zur Bildung, zu lernen unserer Lehrkräfte viel Raum geben.

00:34:25: Es ist vollkommen okay, wenn jemand sagt ich möchte mir gar nichts zu tun haben und das gibt es bei mir im Klassenraum nicht.

00:34:35: Dann gibt's andere Stärken die diese Lehrkraft dann befördert.

00:34:40: Und gleichzeitig gibt es gar nicht so viele Widerstände tatsächlich.

00:34:44: also ich hätte auch mit viel mehr Widerstand gerechnet bei uns.

00:34:48: aber ich glaube wir haben grundsätzlich erstmal innovationsfreudiges Kollegium dass seit jeher eben neugierig es offen ist.

00:34:59: Und wir haben auch eine produktive Debattenkultur und haben diese Risiken immer mit eingebettet in Unterrichts- und Schulentwicklung, also diejenigen, die gemahnt haben, waren nicht zuletzt häufig wie selbst, die da mit diesen Innovationen ins Kollegium oder Pilotprojekten herangetreten sind aber auch diejenigen die mit KI nichts zu tun haben wollen Die werden ernst genommen und auch in Prisma ist angelegt, dass diese Risiken elementarer Bestandteil von Unterrichtsentwicklung sein müssen.

00:35:33: Also wir begegnen den ja und sind da eben auch im beständigen Prozess.

00:35:38: ein Beispiel zum Beispiel wo wir eine Neuanpassung machen mussten.

00:35:42: Wir haben dieser Selbststeuerungsfähigkeit unserer Schülerschaft häufig zu viel Vorschub geleistet, zu viel Vertrauen daran gehabt Und haben dann deswegen jetzt nochmal reingeschrieben dass wir stärker ein Analog in unser digitales Medienkonzept oder unser Medienkoncept, dass wir ganz klar zwischen digitalen und analogen Phasen im Unterricht trennen als ein Beispiel was so aus diesen Risiken heraus ervorgegangen ist.

00:36:10: Und ja ich glaube das man da niemand zu zwingen kann, dass man versuchen kann und muss eben die das Kollegium zu begeistern.

00:36:20: Das heißt, wir machen viel mit Pilotprojekten.

00:36:23: Stellen das dann vor auf pädagogischen Tagen Lehrerkonferenzen und dann fragen wer Lust hat mitzumachen zum Beispiel bei einer Gruppe zur zeitgemäßen Prüfungskultur.

00:36:34: Und ja häufig finden sich da sehr viele.

00:36:39: Ja.

00:36:40: also ich glaube der Schlüssel ist begeistern erstens Mit den Sachen und zweitens ganzheitlich auch Risiken sehen benennen Auf Basis seiner Debatten Kultur in einen produktiven Umgang damit überführen.

00:36:52: Ja, du hast eben ja auch schon immer von diesem Aspekt Haltung auch gesprochen und hast eben schon selbst gesagt ihr habt so ein Kollegium was auch durchaus neugierig oder lernbereit ist.

00:37:02: Und wie gesagt noch mit diesem Fokus auf eure Schülerinnen und welche Lebenswelt die denn eigentlich umgibt?

00:37:08: Auf welchen Berufswelt ihr sie auch vorbereiten muss passt das ja eigentlich auch ganz gut zusammen.

00:37:13: Du hast eben in einem Beisatz oder Nebensatz gesagt man kommt ja kaum hinterher bei diesen Weiterentwicklungen Und das ist was, das muss ich wirklich sagen.

00:37:23: Das beschäftigt mich auch immer selbst, weil ich auch immer viel die Frage bekomme Ja wie kann ich mich denn fort und weiterbilden an der Stelle?

00:37:30: Es ist ja tatsächlich so viele Fort- und Weiterbildung, die man besuchen kann.

00:37:34: Die sind ja morgen schon wieder überholt.

00:37:36: Also du nix ganz fleißig genau Wie macht ihr das also wie wie wie macht ihr dass mit fort und Weiterbindung bei euch im kollegium das eben schon erzählt?

00:37:44: Ihr habt dann eher so kleinere Formate wo ihr euch dann mit ein paar Kollegen zusammen oder so, also wie geht ihr dieses Thema an?

00:37:57: Ja wir haben einerseits eben diese digitale Kaffee trinken.

00:38:01: dann haben wir auch gemerkt dass wir lieber auf interne Fortbildung setzen.

00:38:06: Also wir haben früher ganz viel mit externen Fortbildungen gemacht.

00:38:09: mittlerweile ist es so das wir ganz viele an pädagogischen Tagen zum Beispiel erstmal voneinander lernen.

00:38:17: Also wir haben jetzt ganz oft das gemacht, dass wir Workshops anbieten aus unserem Collegium.

00:38:22: Zum Beispiel zum Vibe-Code.

00:38:24: wie kann man mit KI schnell Programme erstellen oder Spiele oder irgendwie sowas ja?

00:38:28: Oder Comics gestalten oder Interaktive weiß ich nicht was.

00:38:33: Es gibt ja unzählige Möglichkeiten und da machen wir es ganz oft so, dass Wir Ja Mitbekommen... oder wir sind ja viel im Austausch.

00:38:42: wer gerade etwas Neues ausprobiert hat Die Person stellt das dann in so einem Workshop mal vor.

00:38:48: Und darüber hinaus überlegen wir, wie kann man das skalieren?

00:38:52: Ist es sinnvoll oder nicht?

00:38:54: Sollen wir das in den Fachschaften... ...in den Lehrplan schreiben und

00:38:58: d.h.,

00:38:58: wir versuchen ganz viel voneinander zu lernen.

00:39:00: Wir hatten jetzt ganz viel Besuch auch von externen und haben dann darüber hinaus zusätzlich noch gedacht, wir müssen dir selbst wollen auch nochmal mehr ausbitieren!

00:39:09: Ich finde es total spannend, möchte auch gerne Moistien spielen bei anderen z.B.. Und deswegen planen wir jetzt gerade für nach den Ferien auch einen Schulintern-Hospitationskalender, wo wir eigentlich KI gestützte Unterrichtsstunden auch zeigen können.

00:39:24: Dann darf man sich da einwählen und dafür dann dazukommen und wird auch vertreten oder entschuldigt dann für die Stunde.

00:39:33: Also ziemlich niedrigschwellig eigentlich sehr spontan häufig und eben diesem gegenseitigen Austausch auch verpflichtet.

00:39:42: Und ja, ich selbst informiere mich am Tag, glaube ich so eine halbe Stunde vielleicht über KI um alles mitzubekommen habe meine KI-Agenten.

00:39:52: Viele anderen auch und dann wird nochmal gesammelt, sondiert immer bei den Lehrerkonferenzen oder pädagogischen Tagen.

00:39:59: Das klingt richtig gut, auch dieses Mit- und Voneinanderlernen.

00:40:03: Ich würde interessieren habt ihr da die SchülerInnen auch eingebunden?

00:40:07: Weil du sagtest vorhin ihr habt die Coaches, die dann entweder Senioren oder auch andere Schulleitungen schon weiterbilden.

00:40:13: nutzt ihr das intern zum einen auch.

00:40:15: Das finde ich ganz spannend!

00:40:17: Und zum anderen hast du gesagt diesen Hospitationskalender ist es dann intern,

00:40:21: d.h.,

00:40:22: du kannst dich zuschalten in eine Stunde von einer Kollegin, die was zum Thema KI macht.

00:40:27: Genau, wir haben so eine große Tafel im Lehrerzimmer wo man sieht wann wer was unterrichtet und wie gehen dann aber tatsächlich in die Räume rein.

00:40:36: Und kommen dann mit dazu ja und also so ist geplant.

00:40:40: Wir haben das jetzt ich glaube zwei haben jetzt erst stattgefunden und nach den vier Jahren wollen wir damit dann weiter durchstarten und geplant ist dass wir dann eben in diese Stunden reingehen und dann auch reflektieren mit der Lehrkraft danach auch offen sind für Kritik und gucken was klappt nicht so gut irgendwie Genau, und die Schüler schafft wird auch einbezogen.

00:41:01: Ja wir haben ganz viele engagierte Schüler Die Mediencoaches sind ja ein Beispiel, die auch dann Kurse und Workshops geben wo auch die Lehrkräfte mit dabei sind zum Beispiel auch noch was lernen können.

00:41:13: Wir haben aber auch Schüler

00:41:14: z.B.,

00:41:14: die jetzt, wir haben so eine eigene Sammelkartenspiel CFG Legends Und da hat einen Schüler dann innerhalb von kürzester Zeit die Webseite dazu erstellt cfg legends.de Und das hat er mit KI gemacht, zum Beispiel.

00:41:29: Da überlegen wir auch gerade wieder seinen Wissen da jetzt noch weiter geben kann an andere.

00:41:34: und ja... Also das ist uns auch wichtig!

00:41:38: Wir haben unglaublich tolle Schultaschaften, die ganz viele tolle Sachen machte.

00:41:41: Einige haben zuerst bei so einem Erfinder-Wettbewerb auch mitgemacht und da auch Preise geholt.

00:41:46: Den ersten Preis in Wuppertal z.B.

00:41:48: bei uns unter NRW, irgendwie unter den Tag zwanzig glaube ich Ja und da kann man natürlich auch viel lernen, wenn man sich sowas anguckt.

00:41:56: Und die Geschichte erzählen wie diese Produkte entstanden sind zum Beispiel.

00:42:02: Sag mal ich habe mich noch gefragt wo ist eigentlich eure Schulleitung?

00:42:06: Also ich verstehe ihr habt ja so eine erweiterte Schulleitung eher ne.

00:42:10: also ihr habt viele Funktionsstellen die sich darum drehen.

00:42:14: aber vielleicht kannst du nochmal kurz sagen Wie arbeitet ihr in diesem Team als quasi Erweiterte-Schulleitung zusammen?

00:42:21: Wir haben mittlerweile so ein KI-Team, immer mit der Schulleitung zusammen.

00:42:24: Also mit unserem Schulleiter Herrn Mertens und unserer stellvertretenden Schulleitungen Frau Drüberth.

00:42:29: Und überlegen dann freitags immer so einen Termin wie wir den Anfragen gerecht werden welche Projekte wieder starten wollen wo wir gerade stehen, wo wir uns weiterentwickeln wollen.

00:42:42: Die Schuleutung ist auch extrem wichtig in diesem Bereich weil sie natürlich diese Innovationsprojekte letztendlich absegnen muss sein muss, auch neugierig sein muss.

00:42:52: Es gibt viele Schulleitungen also ich habe jetzt einige pädagogische Tage zum Beispiel gemacht die da sehr neugirisch sind und sehr offen sind.

00:43:03: aber es gibt auch Schulleitung hab' ich jetzt noch nicht kennengelernt.

00:43:06: aber man munkelt wie er sehr kritisch diesen Thema gegenüber eingestellt ist zum Beispiel und ja auch Angst haben vielleicht dass das in eine falsche Richtung geht zum Beispiel.

00:43:18: Das heißt, die Schulleitung muss es eigentlich mitgehen.

00:43:20: Muss es mitbefördern?

00:43:21: Muss Räume bieten?

00:43:25: Die Chancen eröffnen und damit man sowas ausprobieren kann und darf eben.

00:43:32: Ja, spannend.

00:43:34: Also man muss wirklich alle mitnehmen wie das klingt und so wie ihr das auch macht.

00:43:39: Wir müssen langsam zum Ende kommen leider auch wenn es super spannend ist.

00:43:43: aber wir haben jetzt auch viel über Rahmenbedingungen gesprochen die an eure Schule ja gegeben sind was ganz wunderbar ist.

00:43:51: Aber du hast es gerade auch gesagt man munkelt.

00:43:53: Es gibt Lehrkräfte oder Schulleitungen die dem nicht so offen gegenüberstehen.

00:43:57: Was würdest Du denn diesen Schulen oder auch Lehrkräften an den Schulen raten?

00:44:02: die jetzt nicht diesen Pilotprojektstatus haben, die jetzt vielleicht nicht die engagierten Schulleitungen haben.

00:44:08: Wie können sie denn trotzdem starten oder was können die trotzdem machen?

00:44:13: Ich würde einfach mit kleinen Projekten, kleinen Sequenzen anfangen das ausprobieren wirklich üben den Austauschüben und KI ja im Sinne der Schülerschaft Versuche einzusetzen.

00:44:29: Ich glaube, bei vielen ist auch so eine große Hürde einfach erstmal da.

00:44:32: Und wenn man aber angefangen hat und merkt was für unglaublich große Potenziale das bietet dann denke ich ist es schon der erste wichtige Schritt dem man geht und vielleicht auch gehen muss eben also nicht unbedingt in der Fläche.

00:44:50: Aber dass wir uns damit beschäftigen müssen ist glaube ich klar Und insofern würde ich einfach dieses Ausprobieren und diese Neugier hochhalten wollen, die extrem wichtig ist da.

00:45:08: Wo denkst du steht ihr denn bei euch an der Schule?

00:45:11: Wenn du jetzt mal drei Jahre weiter denkst also auch mit eurem Prisma-Modell aber auch mit der Schule was denkst Du?

00:45:16: wie sieht das dann aus?

00:45:19: Das ist eine gute Frage!

00:45:20: Die fragen wir uns im Moment tatsächlich auch den ganzen Team.

00:45:23: Wir haben jetzt einige Sachen noch die wir planen.

00:45:26: Also, wir bauen zum Beispiel gerade unseren eigenen Roboter der mit einem KI-Modell und einem Sprachmodell gefüttert werden soll.

00:45:33: Wir haben immer mehr Kooperationsprojekte.

00:45:36: Und das was jetzt auf Basis der Strukturen, die gewachsen sind folgen soll ist eben das, was ich Möglichkeit Sinne nenne.

00:45:47: Wir müssen die Möglichkeiten, die Möglichkeiten Räume, die durch KI da sind Wahrnehm auch wirklich.

00:45:54: Schüler gestalterisch mit KI arbeiten lassen, um die Ziele zu realisieren, spannende Projekte zu machen, spannenden Unterrichtsreihen entwickeln.

00:46:04: Wir entwickeln gerade zum Beispiel ein KI-Kompass der nochmal mehr in die Tiefe geht und noch mal mehr diese Projektorientierung bietet.

00:46:13: Wir entwickeln ein Audiowalk KI gestützt, wo Schüler dann unsere Schule und eigene andere philosophische Gedanken auch im Kontext KI erfahren dürfen mit einem Silent Disco Set.

00:46:28: Das wäre so.

00:46:29: das was die nächsten drei Jahre glaube ich kommt also spannende neue Projekte diese Möglichkeit zu räume offenlegen die mit KI da sind Und dass was ich darüber hinaus sehe vielleicht noch ein paar Jahre weiter ist dass wir auch mit KI individuelle Lernwege bestreiten, das KI dabei hilft Wissensfundamente aufzubauen und wie als Lehrkräfte dann auf Basis dieser Wissenzfundmente noch ganz viel andere spannende Sachen machen können.

00:46:57: Also das wissen Vernetzen zum Beispiel diskutieren was machen wir mit diesem Wissen?

00:47:02: Mit anderen Fächern zusammen Projekte schaffen Das wäre so ein bisschen meine Vorstellung wie es ablaufen könnte.

00:47:11: Nicht nur, dass diese KI individuelle Lern- und Bildungswege beschreitet.

00:47:17: Also auch die Lehrkraft sollte da einen großen Bestandteil noch eine große Rolle spielen und an wichtigen Wegpunkten da sein.

00:47:28: Aber ich glaube das ist die Idee, dass ein digitaler Nachhilfelehrer als Lerncoach dann verschiedene Skills des Schülers auch sieht, Kompetenzbereiche abgreift und beim Lernen hilft als individuelle Lernbegleiter agiert.

00:47:43: Dass der fruchtbar gemacht werden kann mit der gebotenen Vorsicht natürlich gleichzeitig und immer im Ansinnen das menschliche und das zwischenmenschliche noch in den Fokus an den Vordergrund zu stellen.

00:47:57: Sehr schön!

00:47:58: Das ist doch ein wunderbares Schlusswort.

00:48:01: Vielen Dank Felix für den tollen Einblick und vor allem für eure tolle und wertvolle Arbeit.

00:48:08: Ich hoffe, dass ganz viele andere Lehrkräfte, Schulleitungen und Schulen sich daran orientieren und diese Vernetzung die du jetzt mehrfach erwähnt hast das dir auch wirklich stattfindet weil ich glaube es ist so wichtig Es passiert schon so viel Tolles!

00:48:22: Es gibt so viele tolle Projekte und Personen im Bildungsbereich und ich glaub da voneinander zu lernen ist ganz ganz wichtig.

00:48:30: Vielen Dank Felix, dass du heute Gast warst.

00:48:33: Danke für die Einladung!

00:48:35: Vielen Dank, Felix und schöne Sommerferien.

00:48:37: Genau, schöne Sommer Ferien.

00:48:39: Schöne verdiente Sommerferie.

00:48:52: Prima!

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