KI-Kompetenzen: Ein Muss für die berufliche Zukunft?
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Fabian Stephany über die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsmarkt und welche Chancen sich daraus ergeben.
Als Gast mit dabei:
🔸Dr. Fabian Stephany Fabian ist Departmental Research Lecturer für Künstliche Intelligenz und Arbeit an der Universität Oxford. Er leitet das SkillScale-Projekt, das untersucht, wie technologische Veränderungen den Arbeitsmarkt und die Nachfrage nach Fähigkeiten beeinflussen.
🎧 In dieser Episode diskutieren wir mit Dr. Fabian Stephany über die Rolle der Künstlichen Intelligenz auf dem Arbeitsmarkt. Wir beleuchten, wie KI sowohl Chancen als auch Herausforderungen für Einstiegsjobs und etablierte Berufe bietet. Fabian teilt Erkenntnisse aus seiner aktuellen Studie, die zeigt, wie KI-Kompetenzen die Chancen im Bewerbungsprozess erhöhen. Dabei wird auch die Bedeutung von Weiterbildung und die Rolle von Zertifikaten im Kontext von KI-Kompetenzen diskutiert und welche Chancen sie bieten.
💡 Key-Takeaways
KI ersetzt Aufgaben, nicht Jobs Der Fokus liegt darauf, wie KI spezifische Aufgaben übernimmt, während Berufe sich weiterentwickeln.
Wettbewerbsvorteil durch KI-Kompetenzen Das Erlernen von KI-Fähigkeiten bietet einen klaren Vorteil im Bewerbungsprozess in vielen Bereichen.
Weiterbildung als Grundvoraussetzung Kontinuierliches Lernen und Anpassung an neue Technologien sind entscheidend für den Erfolg auf dem Arbeitsmarkt.
Weiterführende Links Hier findest du Fabian auf LinkedIn: Dr. Fabian Stephany Hier geht es zum Working Paper bzgl. der erwähnten Studie: AI Skills Improve Job Prospects: Causal Evidence from a Hiring Experiment
Fabian hat außerdem ein Buch geschrieben! Wenn ihr mehr von ihm lesen wollt, könnt ihr euch über diesen Link informieren lassen, wann Vorbestellungen möglich sind!
Transkript anzeigen
00:00:00: Das ist kein Selbstläufer.
00:00:02: Also künstliche Intelligenz ist absolut wirkungsmächtig, jeder der damit schon mal irgendwie gearbeitet hat weiß wie was für tolle Sachen es kann und mit jedem Werkzeug entscheidet derjenige oder diejenige diesen Händen hält, wie man damit umgeht also wir als Gesellschaft letztendlich.
00:00:32: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von KreideKI Glartext.
00:00:37: Ich freue mich sehr, dass wir heute Fabian Stefani von der Universität Oxford zu Gast haben.
00:00:42: Wir kennen uns zwar noch nicht persönlich – wir haben dich Fabian tatsächlich auf LinkedIn entdeckt und zwar zu einem Thema rund um KI- und Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
00:00:57: Und da ich weiß, wie relevant diese Frage für ganz viele ist also Chancen oder auch Herausforderungen und um KI in Bezug auf Jobs und den Arbeitsmarkt dachte ich mir super.
00:01:09: Da müssen wir mal jemandem einladen und da kamst du uns super gelegen!
00:01:13: Insofern herzlich willkommen lieber Fabian.
00:01:16: und zu Beginn würde ich dich bitten dass du dich uns und unseren Hörern einmal kurz vorstellst
00:01:22: Danke, danke, danke Diana.
00:01:23: Danke Judith!
00:01:24: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:25: ich freue mich sehr hier zu sein und freue mich auch zu hören das LinkedIn funktioniert sozusagen als Portal auf dem sich Leute vernetzen miteinander.
00:01:34: Ich bin Junioprofessor oder Assistenzprofessor für Künstliche Intelligenz und Arbeit an der Uni Oxford Und leite hier am Oxford Internet Institute.
00:01:45: Das ist ein Department an der uni Oxford ein Forschungsteam einer Forschungsgruppe Die heißt Skill Scale Und die beschäftigt sich damit zu schauen, wie sehr sich der Arbeitsmarkt verändert durch den Einfluss von Technologie und insbesondere natürlich mit dem Einfluß von künstlicher Intelligenz.
00:02:01: Das ist ein ganz heißes Thema über das wir viel reden dieser Tage und wahrscheinlich heute auch viel reden werden!
00:02:07: Ja, genau.
00:02:08: Darüber sind wir auf dich aufmerksam geworden und bevor wir auch über eine deiner Studien sprechen wollte ich nochmal anders mit dir einsteigen und zwar glaube ich dass viele Menschen heutzutage so ganz gespaltenes Verhältnis haben zu unserem heutigen Thema KI und Arbeitsmarkt.
00:02:26: die aktuelle Debatte dazu ist ja so ein bisschen von Angst und auch Hype geprägt.
00:02:31: so würde ich es mal beschreiben.
00:02:36: Büro-Job ist in zwei Jahren mehr sicher, die anderen lesen KI automatisiert nur Teilaufgaben.
00:02:45: Es fallen keine ganzen Stellen weg.
00:02:48: Du persönlich wie stehst du denn zu diesem ganzen Thema?
00:02:51: Also bist du eher so optimistisch oder wirst du auch ein bisschen nervös?
00:02:57: Also, lass es mich mal so sagen.
00:02:58: Ich bin ein bisschen genervt von diesen Heiß-Kalt-Debatten die es da drum gibt also dass das nur so zwei Extreme gibt entweder wir sind alle übermorgen schon arbeitslos oder KI ist das tollste Tool aller Zeiten und wir werden alle produktiver und die Arbeit wird nur besser.
00:03:15: ich glaube grundsätzlich versuche ich da realistisch drauf zu blicken natürlich als Wissenschaftler also ich bin grundlegend als menschoptimistisch was viele Themen auch dieses Thema anbelangt und versuche möglichst realistisch auf das Thema zu schauen, denn das ist kein Selbstläufer.
00:03:30: Also künstliche Intelligenz ist absolut wirkungsmächtig, jeder der damit schon mal irgendwie gearbeitet hat weiß wie was für tolle Sachen es kann.
00:03:39: Aber wir entscheiden das letztendlich als Gesellschaft, wie wir mit diesem Tunisien ist ein Werkzeug.
00:03:46: Und mit jedem Werkzeug entscheidet derjenige oder diejenige, die es in Händen hält, wie man damit umgeht.
00:03:51: also wir als Gesellschaft letztendlichen Ja,
00:03:55: absolut.
00:03:55: Das finde ich auch so wahnsinnig wichtig und deswegen finde es auch schön dass wir jetzt hier in unserem Podcast wo ja auch viele aus Schulen oder aus dem Bildung zu tun haben zu hören.
00:04:05: und das ist finde ich sage ich auch immer Wir haben oder Ich hoffe zumindest dass wir noch die Möglichkeit haben Einfluss zunehmen und mitzugestalten.
00:04:13: Aber jetzt nochmal ganz konkret.
00:04:16: Also KI zum Thema, was bedeutet das für den Arbeitsmarkt?
00:04:22: Und gerade für Einstiegsjobs kriegt man viel mit.
00:04:26: Man sieht diese Studien die fallen weg es verändert sich und es gibt Stimmen die sagen fünfzig Prozent der Einstiegsjobs verschwinden bis zwanzig dreißig.
00:04:35: wie siehst du dass?
00:04:36: ist es Übertreibung oder vielleicht doch auch realistisch?
00:04:39: Also grundsätzlich, wenn es um so Vorhersagen geht bin ich vorsichtig.
00:04:43: Denn die meisten Vorhnersagen, fast alle Vorhlersage über die Zukunft, generell aber auch über die zukunft der arbeit sind sehr schlecht gealtert.
00:04:50: also man hat auch schon vor zehn fünfzehn jahren diese vorher sagen gemacht.
00:04:54: das gab's doch schon in vielen wellen des technologischen wandels vorher als roboter in fabriken kam jetzt ein computer eingeführt wurde als das internet aufkam und man kann in die geschichte noch viel weiter zurückgehen.
00:05:05: dass ist nie so geworden wie man es vorher gesagt hat.
00:05:09: Wenn man sich das mit den Einstiegs-Jobs anschaut, ist es ein bisschen kompliziert meiner Meinung nach.
00:05:14: Weil es interessanterweise auch einen großen Anreiz gibt für Firmen so ein bisschen damit anzugeben wie viele Stellen sie wegstreichen oder wegfallen.
00:05:25: nicht so ganz intuitiv an, warum sollten Firmen das machen?
00:05:28: Also warum sollte ein Firm sagen wir streichen jetzt Jobs.
00:05:30: Das macht eigentlich niemand gerne.
00:05:32: Manche Firmen allerdings gerade Techfirmen die selber künstliche Intelligenz entwickeln also deren Produkt dass sozusagen ist, dass sie versuchen zu verkaufen für die ist das in gewisser Weise natürlich so ein bisschen ein Markavara Marketing eine Marketing Strategie zu sagen.
00:05:48: diese Werkzeugen dieses Tool ist so wirkungsmächtig dass wir selbst unsere eigenen Leute entlassen müssen, also etwas, worauf kein Unternehmen irgendwie stolz sein kann.
00:05:57: Da steckt aber auch viel Marketing drin wie gesagt.
00:05:59: Also da steckt doch viel Bewerbung sozusagen für die Wirkungsmacht und Kraft dieser technologischen Entwicklungen drinnen.
00:06:07: Und gleichzeitig gibt es aber, wenn man auf die wissenschaftlichen Befunde schaut auch Gründe warum man glauben kann dass Einstiegsstellen wegfallen.
00:06:16: Also es gibt bestimmte Überschneidungen mit den Tätigkeiten die gerade Leute in Einstiegsjobs machen mit dem was Kaise gutmachen können.
00:06:25: Ich wäre aber vorsichtig, diesem Anreiz sozusagen in dieser Verlockung nachzugehen und dann die Leute zu streichen.
00:06:33: Aber langfristig kann das ganz schön in die Hose gehen um mal Salop zu sprechen für Unternehmen wenn Sie jetzt glauben dass sie ihre ganze ihre ganzen Berufseinsteiger oder Praktikantinnen durch künstliche Intelligenz ersetzen können?
00:06:47: Und da will ich gleich nochmal einhaken weil ich finde ja auch also wir alle die es ja noch anders erlebt haben Das ist ja unglaublich wichtig zu lernen.
00:06:57: und in Schule gibt es das Referendariat, im Bereich Recht gibt's das Referentariat.
00:07:02: Da ist das Teil der Ausbildung sozusagen.
00:07:06: Und in anderen Bereichen gibt es ja nicht.
00:07:07: aber da ist völlig selbstverständlich dass man im ersten Job erstmal ganz viel lernt und auch man muss lernen.
00:07:13: Man kann ja nur Expertin Experte werden wenn man diese Chance bekommt und das kann ja nicht übersprungen werden.
00:07:19: wie stehst du dazu?
00:07:20: absolut.
00:07:21: Du hast ein Stichwort gesagt, dass entscheidend ist für diese ganze Diskussion und das ist Experte oder Expertinnen.
00:07:28: Die Zukunft ist.
00:07:29: meiner Meinung nach also wenn es noch mal davon geht ob ich optimistisch in die Zukunft blicke?
00:07:33: Ich blickel für Expertinnen sehr optimistische in der Zukunft vor allem solche die in der Lage sind ihre eigenen Schwächen zu erkennen Autosourcen und NKI abzugeben.
00:07:42: Die Zukunft gehört den Expertinnen, die in der Lage sind ihre, sage ich mal weniger attraktiven oder repetitiven so immer wieder Widerkehren einfach standardisierte Aufgaben an NKI zu geben um mehr Zeit zu haben mit ihren ExpertInnenwissen zu glänzen.
00:08:00: letztendlich das ist meiner Meinung nach etwas von einer persönlichen Auffassung aber auch was wir in der Wissenschaft sehen es eine ganz klare Tendenz.
00:08:08: Aber das hast du auch gesagt Nicht jeder, niemand ist sofort Expertin.
00:08:14: Sondern das wird man durch Lernen und auch durch Fehler machen.
00:08:17: ganz klar, dass es essenzieller Teil des Lernens ist auf Fehler zu machen, um zu verstehen was hat mal falsch gemacht?
00:08:25: Und das ist natürlich unter Umständen ökonomisch nicht attraktiv.
00:08:28: unbedingt für ein Unternehmen Leute zu haben die Fehler zum Machen.
00:08:31: Das kostet Geld aber langfristig gesehen ist das ein Investment.
00:08:35: also langfristigt gesehen brauchen Unternehmen Expertinnen und am besten solche, die man selbst mit den eigenen Fällen, mit dem eigenen Kunden, mit den eigenem Produkten vertraut gemacht hat.
00:08:48: Und das sind nun mal die Junior-Leute, die in einem Unternehmen großzieht.
00:08:53: Da liegt auch die Crux... Also da liegt dieser falsche Anreiz, dass es kurzfristig vielleicht ökonomisch sinnvoll erscheint, die zu automatisieren weil man damit Geld sparen kann, weil eben diese Fehler nicht so schnell gemacht werden.
00:09:09: Aber langfristig in den nächsten fünf, zehn, fünfzehn Jahren man keine Experten hat die das Business wirklich verstehen und das dann weiterführen können.
00:09:17: Und das kann man genauso gut auch auf dem schulischen Betrieb ausweiten.
00:09:20: also die Leute die am Anfang lernen Lehrkräfte zu werden Lehrer zu werden andere zu unterrichten machen unter Umständen auch Fehler.
00:09:28: aber es ist Teil eines Prozesses der dazu führt dass man später Leute hat die wirklich Kompetenz sind und wissen was sie tun.
00:09:35: Ja, ich finde bei der ganzen Diskussion geht es ja auch nicht nur um diese Einsteiger-Job.
00:09:39: Sondern du hast eben schon gesagt wir schauen uns ein bisschen mehr so vielleicht Tätigkeiten an die vielleicht besser ersetzt werden können oder so.
00:09:47: Deswegen fiel ich da spannend lassen und darüber noch mal sprechen.
00:09:49: also welche Jobs sind denn besonders exponiert deiner Meinung nach?
00:09:54: Du hast eben erwähnt so sehr Routine-Tätigkeiten.
00:09:59: Also was sind diese Tätigkeit mit denen du denkst das Tätigkeiten, die verschwinden vermutlich oder können wir gut auslagern an die KI und welche sind die bleiben?
00:10:08: Ich würde uns einladen versuchen, also Tätigkeiten ist das richtige Stichwort.
00:10:13: Das hat die Wissenschaft, dass er es fällt in dem ich arbeite auch schon so vor so zehn, fünfzehn Jahren erkannt, dass es nicht um Berufe an sich geht sondern dass auch in jedem Beruf natürlich Leute unterschiedliche Tätigkeit und Fähigkeiten haben.
00:10:24: Also wenn ihr einen Beruf des Lehrers denke dann gibt's natürlich nur Unterschied ob ich jetzt mit einer Mathe-Lehrerin spreche oder eine Biologie-Lehre oder Sportlehrer oder verschiedenste Fächerkombination.
00:10:33: Das ist eine der selbe Berufer und natürlich ganz unterschiedliche sehr ähnlich, manche sind es ja anders.
00:10:40: Ich würde sagen wir sollten uns ein bisschen auf die Komplexität der Kombination dieser Kompetenzen anschauen und dieser Tätigkeiten.
00:10:49: Denn was wir ganz klar sehen ist das... Es ist schwer vorher sagen zu machen über einzelne Tätigkeit und es gibt so ein paar Tätigkeiten bei denen ist das recht klar.
00:10:58: Das sind vor allem die bei den KI sehr stark glänzend kann.
00:11:02: aber das wäre noch zu kurz gegriffen zu sagen nur weil irgend... Nur weil jemand E-Mail schreiben muss oder Texte zusammenfasst und übersetzt in eine andere Sprache, ist das gleichzeitig nicht unbedingt ein Beruf der weg fällt.
00:11:15: Sondern es kommt ein bisschen darauf an wie komplex dieses Bündelantätigkeiten ist dass die Leute von den Leuten erwartet wird durchzuführen oder mit dem sie täglich konfrontiert werden.
00:11:26: Und je weniger komplex, je eher das an einem ganz einfachen Set Antätigkeiten Umso höher ist das Risiko, dass dieser Job letztendlich oder diese Stelle auch automatisiert werden kann.
00:11:40: So höher ist die Konkurrenz, die man durch künstliche Intelligenz erfährt und je komplizierter, je komplexer das ist, je mehr auch verschiedenste Arten von Tätigkeiten miteinander verwoben werden also sagen wir mal technische Tätigkeiten, administrative Tätigkeit und soziale Tätigten um so unwahrscheinlicher ist es, dass es überhaupt ein Risiko gibt für diesen Beruf dass sie durch künstliche Intelligenz irgendwann mal setzt werden kann.
00:12:07: Und kann man das vielleicht so zusammenfassen, also der Job oder der Beruf bleibt?
00:12:12: Aber sagen wir mal je nachdem das auch gerade gesagt ist es sehr divers und unterschiedlich – dreißig bis seventy Prozent der Tätigkeiten zum Beispiel verändern sich!
00:12:21: Ich würde mich jetzt auch ungern auf eine genaue Prozensa festlegen, weil auch die vorher sagen sind nicht besonders gut gehalten in der Vergangenheit.
00:12:28: Aber ein sehr großer Anteil der Tätigkeiten verändert sich.
00:12:31: Das ist aber auch etwas das rückt jetzt in den Vordergrund vermeintlich durch künstliche Intelligenz.
00:12:36: Das isst aber immer schon so gewesen.
00:12:38: also jeglicher Art von Wandel technologischer Wandeln natürlich vor allem aber auch gesellschaftlicher wandel Institutioneller wandelt, bringt eine Veränderung dieser Tätigkeiten.
00:12:48: Also das kann auch sein, dass in Bildungseinrichtungen gesagt wird, wir verändern unsere Lehrpläne dann ändern sich auch die Tätigkeit mit Unterweichelsweise und die Lehrkräfte absolvieren Und eine Technologie tut es natürlich auch aber ein großer Anteil der Tätigten wird sich verändern Auch wenn das Label so der Container des Berufs bestehen bleibt.
00:13:10: Ja Das kann man schon zusammenfassen.
00:13:13: Ich muss noch mal kurz nachfragen, weil du jetzt schon mehrfach so gesagt hast ja wir waren immer ganz schlecht in unseren Prognosen.
00:13:19: Woran liegt das?
00:13:22: Auch ein bisschen ist es, glaube ich, hybris, weil das natürlich Spaß macht und Aufmerksamkeit erzeugt wenn man sagt auch wir können euch jetzt schon sagen wer in zehn Jahren seinen Job los ist und wer nicht.
00:13:33: Ein gewisserweise ist die Zukunft, also das finden manche beunruhigend und manche auch beruhigen.
00:13:38: Ich finde es ehrlich gesagt ganz beruhigend.
00:13:39: Die Zukunft ist nicht... Man kann die Zukunft nicht wissen!
00:13:42: Also es gibt gewisse Dinge, die kann man vorhersagen in der nahen Zukunft.
00:13:47: Das hat aber viel damit zu tun dass Dinge sich langsam und träge bewegen.
00:13:51: In vielen Jobs kennt man das selbst wenn es irgendwie eine neue Technologie gibt dann heißt es noch nicht Dass sie sofort im Büro oder auch im Klassenzimmer sofort ankommt.
00:13:58: Das heißt also auf die kurze Frist kann man doch recht gut Vorhersage machen.
00:14:02: Aber diese grandiosen langfristigen Vorhersagen, die sind nicht nur praktisch sondern auch theoretisch nicht möglich.
00:14:08: Man kann die Zukunft der Arbeitswelt in zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren noch nicht wissen und das ist einfach... Es macht Spaß darüber zu spekulieren und es ist natürlich aufsehenerregend.
00:14:23: aber wissenschaftlich ist das meiner Meinung nach haben wir noch nicht.
00:14:27: Ja, spannend.
00:14:27: Und jetzt hast du dich ja trotzdem oder das ist ja dein Studienfeld sozusagen nicht mit dem Arbeitsmarkt auch zu beschäftigen und mit den Auswirkungen von KI oder AI in diesem Bereich?
00:14:38: Wir haben dich ja konkret auch angeschrieben weil es um eine Studie ging wo du Ich glaube, du hast ein Tausend Siebenhundert Recruiter interviewt.
00:14:48: Und erzähle uns doch mal kurz was über diese Studie?
00:14:50: Was habt ihr da gemacht und was habt ihr herausgefunden?
00:14:53: Ja gerne!
00:14:54: Also das ist eine ganz neue Studie d. h., sie muss der Transparenz halber sagen die ist in den Wissenschaftsbetriebs ja so.
00:15:00: die wird dann dann journal eingereicht.
00:15:01: Die ist noch nicht publiziert aber die wurde schon an verschiedensten Konferenzen vorgestellt und wir haben auch schon einiges an Feedback bekommen.
00:15:07: also ich bin als Autor mit Autor dieser Studie großen Dank an meine Koautoren bin ich sehr zuversichtlich, dass sich die Ergebnisse auch so bleiben.
00:15:18: Auch wenn das dann in einem Journal in ein paar Monaten veröffentlicht sein wird und wir wollten der Frage nachgehen.
00:15:24: Grundsätzlich ist es so wie auf dem Arbeitsmarkt erkennen, dass mehr und mehr Firmen Leute brauchen Wir reden ja über Kompetenzwandel Die kompetent sind mit künstlicher Intelligenz umzugehen Das heißt also die in der Lage sind Künstliche Intelligenze zu entwickeln aber auch anzuwenden zu regulieren in ihrem Berufsalltag einzubetten.
00:15:44: Und dass es von diesen Leuten noch nicht so viele gibt auf dem Arbeitsmarkt, also er auf jeden Fall nicht so viel wie's in der Industrie und auf dem Arbeitsmarkt an Nachfragen momentan gibt.
00:15:53: Wie in jedem Markt wenn die Nachfrage deutlich größer ist als das Angebot wird das jeweilige Produkt oder der Service attraktiv?
00:16:02: Die Preise gehen dafür nach oben, die Prämien gehen dafür hoch und so ist das auch bei den Kompetenzen für künstliche Intelligenz.
00:16:08: Das haben wir in vorherigen Studien schon recht gut sehen können, aber wir wollten jetzt wissen, inwiefern es auch die tatsächlichen Chancen einen Job zu bekommen beeinflusst.
00:16:17: Also kurzum gesagt hat jemand mit KI-Kompetenzen höhere Chancene einen Job zu bekommen, zum Jobinterview eingeladen zu werden.
00:16:26: Das haben wir ganz konkret getestet als eine Person ohne diese KI-Kompetenzen und was wir gemacht haben?
00:16:31: Wir haben ganz konkret diese Frage an Recruiter, an Leute die im Personalwesen arbeiten in Großbritannien, den USA und Deutschland geschickt und haben die vor allem virtuelles Experiment gestellt.
00:16:44: Die hatten zwei Kandidatinnen Die hatten Lebensläufe, die wir mit künstlicher Intelligenz designt haben.
00:16:51: Das waren über zwanzigtausend Lebensläufers.
00:16:54: am Ende und die mussten jeweils immer eine Entscheidung treffen ist laden wir Kandidat A oder Kandidate B zum Interview ein.
00:17:00: das haben wir für drei Jobs gemacht Grafikdesign Job einen Office Job also jemand der als Büroassistentin arbeitet und jemand der Software baut der Software-Engineer ist.
00:17:10: Und wir haben diese Lebensläufe, die waren manchmal nahezu identisch.
00:17:14: Also zwei Frauen im gleichen Alter mit gleichem Bildungshintergrund in der gleichen Industrie gegeneinander angetreten und da sind die Chancen natürlich immer so.
00:17:21: fifty-fifty also wenn alle Sachen für eine Bewerbung zählen mehr oder weniger identisch sind dann ist es so als ob man eine Münze wirft.
00:17:30: das haben ja auch im Experiment gesehen.
00:17:32: da hatte mal Kandidat den A, mal Kandidaten B die Chance eingeladen zu werden.
00:17:35: Dann sind wir aber schon weitergegangen und haben gesagt, okay.
00:17:37: Wir verändern jetzt einen in der beiden Lebensläufe ein bisschen und geben dieser Person KI-Kompetenzen.
00:17:43: Die Person hat entweder selbst auf ihren Lebensläufen einfach geschrieben Ich kann mit künstlichen Intelligenz arbeiten Aber wir haben auch manchmal Zertifikate vergeben.
00:17:49: Also die hat dann gesagt ich habe einen Mikro Zertifikat gemacht an der Uni Oxford zum Beispiel für einen Monat Und gelernt wie man künstliche Intelligenze im Büroalltag verwendet.
00:17:59: Und da haben wir schon einen ganz klaren Unterschied gesehen dass diese Kandidatin mit den Kompetenzen signifikant höhere Chancen hatten zum Interview eingeladen zu werden.
00:18:09: Überall diese Länder hinweg, über alle Berufsgruppen hinweg – es gab dann ein paar Unterschiede und da können wir auch gerne noch darüber reden wenn ihr wollt.
00:18:14: aber grundsätzlich haben wir gesehen dass die Chancengestiegen sind für Personen die KI-Kompetenz nahemals.
00:18:21: Es gibt eine Prämie wenn man so sagen will die Wahrscheinlichkeit erhöht tatsächlich einen Job zu bekommen oder zumindest zum Interview eingeladen zu werden.
00:18:30: Also ich fasse zusammen, KI-Skills bringen messbare Vorteile im Bewerbungsprozess auch in Vergleich dann zu anderen Qualifikationen die vielleicht besser dastehen oder so.
00:18:43: Und was heißt das denn jetzt für unseren Arbeitsmarkt?
00:18:47: Das heißt ganz konkret aus dieser Studie heraus dass es erstmal wichtig ist sich diese KI Kompetenzen anzueignen Und dass es auch ein Ergebnis ist, das über verschiedenste Berufsgruppen valide ist.
00:19:00: Also es hat nicht nur was mit Bürojobs zu tun oder mit kreativen Jobs zu tun und Leuten die im Coding arbeiten.
00:19:05: Ich würde sagen es könnte man wahrscheinlich auf ganz viele Berufe anwenden.
00:19:10: Das heißt aber auch – das haben wir ja auch getestet in der Studie – dass es gut ist einen Zertifikat vielleicht dafür zu haben.
00:19:18: Wir haben ganz klar gesehen, dass es hilft zusätzlich noch die Chancen erhöht wenn Leute einen Beweis ein Batch also irgendein Signal noch zusätzlich aufweisen können, dass sie tatsächlich diese Kompetenzen nicht von nur zu Hause autodidaktisch gelernt haben.
00:19:34: Das hilft auch schon das sehen wir auch aber dass die beispielsweise zusammen mit einer Firma gemacht haben oder im Online Seminar oder in der Uni in einem kurzen Kurs.
00:19:42: Interessanterweise haben wir das vor allem gesehen bei Kandidatinnen, die einen Nachteil hatten.
00:19:48: Paare von Bewerbungen so designt, dass es zum Beispiel jemanden gab der hat geringere formale Bildung.
00:19:53: Also jemand ohne den Wetschlappschluss ist angetreten gegen jemand mit einem Weltschlappschluss und die Person ohne den Uni Abschluss hatte aber ein KI-Zertifikat beispielsweise in Kooperation mit einer großen Techfirma oder mit dem Online Portal Und das hat die Unterschiede, die man sonst sieht tatsächlich aufgehoben.
00:20:11: Die hatten ähnliche Chancen letztendlich eingeladen zu werden.
00:20:14: Das heißt aus der Studie geht auch ganz klar vor es hilft auf jeden Fall das zu zertifizieren und dass ist natürlich ein recht praktischer Hinweis weil wir reden hier nicht davon einen Bachelor oder Master Abschluss zu machen.
00:20:26: Es geht wirklich um Kurse an einem langen Wochenende oder in ein, zwei Wochen tatsächlich online absolvieren kann.
00:20:33: Die Einstiegsschwelle dazu ist relativ niedrig und das ist etwas dass ich auf jeden Fall empfehlen würde weil auf dem Arbeitsmarkt ist natürlich viel zu mulm momentan.
00:20:42: also es gibt die Leute hören irgendwie JKI, das ist wichtig und es muss sich jetzt irgendwie zeigen dass ich das habe.
00:20:48: Dann gibt's viele Leute wie das oftmals so ist wenn so eine neue Trendaufkommt, die irgendwelche Versprechungen machen, die sie dann gar nicht halten können also diese typische Goldgräberstimmung und da ist es wichtig, dass man glaubwürdige Signale aufweisen kann.
00:20:59: Also dass man klaubwürdigen Zertifikate unter Umständen auch hat für diese Kompetenzen.
00:21:07: Das finde ich super und es hat mich tatsächlich auch positiv überrascht oder positiv gestimmt, dass der Effekt gerade bei benachteiligten Gruppen noch stärker ist.
00:21:17: Also um ganz konkret ein Beispiel zum Beispiel eine sechzigjährige Kandidatin mit einem KI-Zertifikat schlägt in manchen Fällen einen Zweiunddreißigjährigen ohne.
00:21:28: Ist das so?
00:21:29: Und was signalisiert Zum Beispiel, also wenn man jetzt so ein KI-Kompetenz nachweisen kann.
00:21:35: Was signalisiert das bei einem Bewerber?
00:21:37: Das
00:21:37: hast du super zusammengefasst.
00:21:38: Also ziemlich genau ein Beispiel, dass ich auch nennen könnte.
00:21:40: Wenn man sich die Lebenslaufvergleiche anschaut mit diesem Beispiel der sechzigjährigen Bewerberin oder in Ende der fünftiger Tritt an gegen jemanden, der zwanzig Jahre junger ist dann sind die Chancen ungefähr so ein Drittel zu zweit Drittel.
00:21:54: In zwei Drittel der Fälle würde der jüngere Kandidat und den jüngeren Kandidaten gewählt nur noch einen Drittel die Person, die durch so eine Altersbenachteiligung wie man sagt auf dem Arbeitsmarkt hat.
00:22:03: Und das wird mitunter nicht nur aufgehoben sondern sogar überkompensiert durch beispielsweise jemanden der ein Uni-Zertifikat oder einen Mikrozertifikate für künstliche Intelligenz.
00:22:14: Das zeigt uns auf jeden Fall erstmal nochmal die Stärke dieser Zertifikaten denn diese Kompensation ist vor allem sehr sichtbar bei diesen Zertifikaten weil auch vom Arbeitsmarkt natürlich bei Unsicherheit es immer gut Wirkungsmächtigen Namen zu haben von der Uni beispielsweise oder von einer Firma oder Institutionen, der man vertrauen kann.
00:22:35: Das zeigt aber auch dass es noch enorme Chancen gibt die gehoben werden können.
00:22:39: also das Beispiel ist also Leute die glauben am Ende ihre Karriere angelangt zu sein und vielleicht nicht mehr so viele Perspektiven zu haben Dass sie vielleicht auf dem Holz fix sind Und tatsächlich noch viel machen könnten und sich attraktiver machen könnten auf Arbeitsmarkt wenn Sie Sofern sie das möchte natürlich, diese den aktuellen Trend, die aktuelle Nachfrage oder Übernachfrage nach KI-Kompetenzen nutzen und das ganz klar lernen und dann auch ganz klar ausweisen können.
00:23:07: Und das simuliert ja vielleicht auch oder zeigt ja eben auch bei einem älteren Bewerber jetzt dass der gewisse... Kompetenzen aber vielleicht auch noch hat.
00:23:17: Also wenn man sich ja selber so auf den Weg macht, also oft ist es ja so, man denkt immer die Leute sind alt und werden behebig und das ist ja gar nicht so.
00:23:25: Sondern es gibt ja einfach so Kompetensen, die man dann, wenn man sagt, man bleibt da am Puls der Zeit... Bildet sich weiter fort.
00:23:33: Auch gerade in diesem Bereich hat das ja vielleicht auch so eine Signalwirkung hin zu sowas wie Anpassungsfähigkeit, Lernfähigkeit...
00:23:41: So was!
00:23:42: Es ist gut dass du das sagst weil wir haben genau das auch getestet denn es gibt so.
00:23:45: in der ökonomischen Theorie gibt's natürlich zwei Gründe warum wir das sehen oder es gibt mindestens zwei grunde warum wir beobachten können.
00:23:51: das eine ist dass natürlich so ein Certificat, egal was das für ein Certifikat ist zeigt.
00:23:57: Dass diese Person Willens ist weiter zu lernen und am Ball zu bleiben, was zu machen aktiv zu sein.
00:24:02: Das es an sich im positive Signal auf der Arbeitsmarkt, egal ob ich jetzt sage ich mein Zertifikat in Teammanagement mache oder ein Zertifikat in Pädagogik oder ein zertifikal in künstlicher Intelligenz.
00:24:12: wir haben das aber auch getestet und haben tatsächlich dem anderen CV ein Zertifikat gegeben, das nichts mit KI zu tun hat.
00:24:19: Aber trotzdem in der Signalwirkung aussendet.
00:24:21: hier bleibt jemand am Ball und lernt.
00:24:23: Und wir sehen beides.
00:24:24: also wir sehen dass das Zertifikat an sich als positives Signal für hier ist jemand diese Person bereit zu lernen die macht was eine positive Auswirkungen hat auf die Chancen eingelandt wird aber darüber hinaus KI-Kompetenz oder zerdifizierte KI Kompetenzen nochmal eine zusätzliche Signal Wirkung haben.
00:24:45: Die Message wäre hier zu sagen, am Ball bleiben und das auch zu signalisieren lohnt sich in jedem Fall.
00:24:50: Und wenn es dann noch künstlich in die Gänse geht umso mehr!
00:24:54: Und in welchem Verhältnis stehen dazu denn jetzt so klassische Abschlüsse?
00:24:59: Also irgendwie wirkt es gerade, als würden diese klassischen Abschlüssen weniger wert sein.
00:25:04: Als wenn ich auf der anderen Seite diese vielen Zertifikate habe.
00:25:08: Ja das ist natürlich schwierig, wenn du mit jemand aus der Uni redest, der hier selber Leute ausbildet.
00:25:14: Ich würde auf keinen Fall sagen, dass Unizett-Uni-Abschluss einen Wert verloren haben.
00:25:20: Ich finde, man muss da ein oder zwei Sachen richtig rücken.
00:25:22: Zum einen ist es so eine Uni auf die Uni zu gehen und dort zu lernen, ist was anderes als der Mikro-Zertifikat zu bekommen.
00:25:29: Bei dem Mikro Zertifikat geht's ganz klar um das Erlernen und signalisiert einer bestimmten Kompetenz oder einer kleinen Gruppe von Kompetenzen.
00:25:37: Alle Leute, die an der Uni studiert haben würden mir wahrscheinlich zustimmen dass es darum auch geht beim Uniabschluss aber viel mehr noch also zu lernen, wie man lernt.
00:25:47: Leute kennen zu lernen Netzwerke zu formen über den Tellerrand hinaus zu blicken das ist einfach ein Lebensereignis an einen Abschluss einer Universität zu machen viel mehr als eine Mikro Zertifikat dass man in zwei Wochen vielleicht online irgendwo abschließt.
00:26:01: gleichzeitig zeigt es aber auch dass Formale Bildung so ein bisschen vielleicht ins Hintertreffen geraten ist weil der technologische Wandel sich natürlich sehr schnell ausbreitet und unsere Studien nicht unbedingt sagen Formale Abschlüsse keinen Wert mehr haben.
00:26:17: Aber es gibt halt eben noch nicht so viele Leute, die einen formalen Abschluss auf der Ebene von einem Bachelor oder Master Abschluss haben.
00:26:24: in künstlicher Intelligenz und in der Ermangelung an diesem Angebot werden didaktisch autodidaktisch erworbene Kompetenzen aber auch so mikro zertifizierte Kompetenz natürlich wichtiger weil der Arbeitsmarkt braucht diese Talente offensichtlich und greift dann nach dem was als nächstes da ist.
00:26:41: Aber gäbe es Leute in einer größeren Menge Personen, die auch einen Bachelor Master Abschluss haben.
00:26:47: Wäre das natürlich mindestens genauso interessant für Arbeitgeber?
00:26:53: Aber ich frage mich ob jetzt dieser Bachelor Master-Abschluss im Bereich KI unbedingt so wichtig und wertvoll ist oder ob es nicht viel mehr darum geht.
00:27:02: man braucht seinen Abschluss in seinem Fachgebiet und zusätzlich die KI Kompetenzen weil es ist wirklich eine KI betrifft uns
00:27:09: alle in allen Bereichen.
00:27:11: Auch das führt uns ein bisschen in die Fragestellung, wo sollten welche Kompetenzen eigentlich am besten erworben werden.
00:27:21: Und da bin ich auch der Meinung dass spezielle KI-Kompetenze also in Anwendungsfeldern wie benutze ich KI im Graphic Design, wie benutzi ich KI in einem Bürojob, in einem Softwareentwicklungsjob?
00:27:32: Dass die Uni nicht unbedingt der richtige Ort ist es zu unterrichten.
00:27:36: Also ich finde Schulen und Unis meiner Auffassung nach sollten auf jeden Fall die Grundlagenkenntnisse darin vermitteln und natürlich die Uni-Abschluss auch die Fachkenntnis in einem bestimmten Fach, ob das jetzt Biologie Mathematik ist oder eine Sprache.
00:27:51: Und die tatsächlichen Anwendungsfälle, die Kompetenzen, die sich um Anwendung dieser Technologie drehen... Da bin ich der Meinung ist, meiner Meinung nach ist die Firma der bessere Ort.
00:28:01: Das ist direkt der Arbeitsmarkt der besseren Ort, diese Kompetenz zu erlernen.
00:28:04: oder halt eben solche Zusatzzertifikate zum Beispiel.
00:28:13: Das heißt, jetzt bezogen auf die Bildung ist dann quasi wirklich auch die Schule der gute Ort.
00:28:19: Also jetzt für Lehrkräfte um die Kompetenzen zu erlernen.
00:28:25: Es gehört sicherlich auch da gibt es auch wahnsinnig viel Diskussion zu schon ins Lärmstudium das ist klar.
00:28:30: aber wo würdest du das jetzt gerade im Bildungsbereich ansetzen?
00:28:35: oder welche Ideen hast Du?
00:28:37: Das Thema jetzt
00:28:38: in die Schulen
00:28:39: zu bringen.
00:28:39: Ich
00:28:40: glaube, da muss man natürlich nochmal unterscheiden, inwiefern Lehrkräfte künstliche Intelligenz benutzen für die eigene Arbeit?
00:28:47: Also was weiß ich um Lehrpläne zu strukturieren oder um didaktische Methoden zu entwickeln.
00:28:53: Da kenne ich mich inhaltlich jetzt zu wenig aus.
00:28:55: und tatsächlich darüber etwas sagen zu können aber das bin nicht der Meinung ist sollte sicherlich Teil des Lehramtsstudiums sein, der Vorbereitung auf den Beruf.
00:29:07: Und für Schüler ist es tatsächlich so, ich bin immer großer Fan noch von das möglichst anwendungsbezogen zu machen.
00:29:14: Also es gibt ein paar Kompetenzen die sind grundlegend, die kann man auch ohne direkten Kontext vielleicht vermitteln.
00:29:20: aber da wäre ich jetzt vorsichtig.
00:29:22: also ich hätte jetzt sowas gesagt wie Datenethik, also Kompetenz da drum.
00:29:27: Woher kommen die Daten für künstliche Intelligenz?
00:29:29: Das ist ja ein ganz großes Thema zum Beispiel bei Künstlicher Intelligenzen.
00:29:31: Die ist nur so gut wie die Daten, die da reinfließen und dies macht Fehler meistens basierend darauf dass es gewisse Fehler oder gewisse falsche Repräsentationen der Gesellschaft zB in den Daten gibt.
00:29:43: Das ist etwas das eine grundlegende Kompetence, die man in einem Seminar für Datenethika beispielsweise lernen kann.
00:29:52: Bei allen anderen Fällen würde ich sagen, würde ich es immer möglichst anwendungsbezogen machen.
00:29:57: Also wie benutze ich künstliche Intelligenz in der Naturwissenschaft?
00:30:03: Kopfhältern halt in den Chemie-Physik und Biologieunterricht.
00:30:06: Und wie nutze ich Künstlicheintelligenz als Recherchewerkzeug beim Essay bei Sprachenfeldern natürlich irgendwie zum Beispiel so ein Deutsch Unterrecht.
00:30:17: also das würde glaube ich schon, wenn es dann speziell wird auch den einzelnen Fachbereichen zuordnen.
00:30:23: Aber ich finde das was du sagst ist ja genau das was wo hinter wir wahrscheinlich auch einfach stehen würden.
00:30:29: Diana dass wie immer sagen würde KI-Kompetenz ist ein Standard.
00:30:33: also und wir müssen gerade auf was Fabian einfach beschrieben hat dieses kritische Denken ist einfach ein Thema und kontinuierliches Lernen also dieses Lifelong Learning
00:30:43: usw.,
00:30:44: dass das auch so die Kompetenzen sind die einfach ein bisschen mehr in der Schule einfach auch thematisiert werden müssen.
00:30:50: Ja, also wir sehen leider dass das halt auch in der Vergangenheit bei anderen Techniken ähnlich geworden ist.
00:30:56: Man hat dann oftmals, so erinnere ich mich zumindest noch an mein Eigenschutzunterricht den Computer, der natürlich immer mehr und mehr zum Hilfsmittwort oder das Internet im IT AGs sozusagen mit weniger Out-Gessourced.
00:31:10: dabei ist es in gewisser Weise natürlich quatsch weil es nahezu nicht kam mir kein Fach, außer vielleicht Sport aber auch da wäre ich jetzt vorsichtig vorstellen, wo das nicht hilfreich ist.
00:31:20: Also dass kein sinnvolles Werkzeug ist und dementsprechend sollte es auch in jedem Fachbereich angesiedelt sein.
00:31:28: aber die ganz grundlegenden Fragestellungen da könnte man sich tatsächlich überlegen ob man auch ein eigenes Fach vielleicht ins Leben ruft.
00:31:37: Aber ich würde nicht dafür plädieren einen Fach KI zu kreieren indem dann alles reingeworfen wird beispielsweise
00:31:44: Ja.
00:31:45: Ich würde noch mal gerne zwei Fragen zu deiner Studie stellen, und zwar einmal noch dieses ganze Thema Gender Gap oder so.
00:31:54: Also habt ihr auch irgendwelche Unterschiede diesbezüglich festgestellt in eurer Studie?
00:32:01: Also zwei Sachen dazu.
00:32:02: Wir haben in der Studie zuerst vermutet, dass es ... wir haben uns ja benachteiligte Gruppen angeschaut also Leute mit geringerer formaler Bildung antreten ältere Bewerberinnen und wir hatten zuerst überlegt ob es auch von Nachteil sein könnte beispielsweise für so ein Fall wie Software Engineering als Frau anzutreten einfach weil die Frauen in dem Beruf statistisch gesehen unterrepräsentiert sind.
00:32:29: Was wir aber gesehen haben, ist dass die Recruiter, dass die Personaler Frauen wenn sie sich dann bewerben eher sogar bevorzugen.
00:32:37: Also das bei gleichen Kompetenzen gleichem Hintergrund eher die weibliche Bewerberinnen in den höheren Chancen hat eingeladen zu werden als ermännliche Beweiber.
00:32:46: was wieder darauf zurückführen ist, dass das in der Realität leider nicht so oft der Fall ist.
00:32:50: und wenn das dann mal auftritt das Ziel heute eigentlich ganz heiß da drauf sind endlich auch mal Frauen in diesem Job zu sehen.
00:32:57: Und da haben KI-Kompetenzen auch keinen großen Unterschied gemacht.
00:33:01: Aber wir haben eine andere Studie gemacht, jüngst die ist auch noch nicht veröffentlicht aber auf das beste Wege dorthin wo wir uns angeschaut haben wer benutzt denn eigentlich überhaupt künstliche Intelligenz?
00:33:09: Das ist so ein bisschen der erste Schritt zur Kompetenzbildung diese Technologie zu benutzen.
00:33:14: und da gibt es immer noch einen relativ starken Gender Gap also da gibt's immer noch ein relativ stark unterschiedliche Männern Frauen.
00:33:21: Und in unserer Studie finden wir, dass das vor allem gar nicht so viel mit digitalen Kompetenz oder digitalem Vorwissen zu tun hat.
00:33:27: Sondern dass dieser Gap besonders groß wird wenn man Leute nach ihrer Risikoeinschätzung fragt.
00:33:32: Also wie sehr sie sich beispielsweise Sorgen machen dass diese Technologie negative Auswirkungen auf die Umwelt hat.
00:33:41: Wir wissen auch, dass zum Beispiel bei der künstlichen Intelligenz viel Energie verbraucht wird, diese Modelle zu trainieren.
00:33:47: Also sie haben keinen sehr guten CO²-Bilanz sozusagen.
00:33:51: und das Person, dass Frauen deutlich mehr Sorge haben über die negativen Effekte dieser Technologie auf die Umwelt, auf den Arbeitsmarkt... psychische Aspekte auf mentale Gesundheit als Männer und deshalb diese Technologie weniger benutzt.
00:34:05: Und das ist natürlich interessant, auf der einen Seite bauen gewisserweise natürlich auch Besorgniserregend weil ja Frauen haben natürlich recht mit dieser Einschätzung.
00:34:14: also es ist jetzt nicht so dass die schief liegen falsch liegen damit sondern das sind berechtigte Sorgen.
00:34:19: Männer machen sich da vielleicht weniger Sorgen oder es wirkt sich wenig auf deren Verhalten aus.
00:34:24: Aber das ist natürlich ein Thema, dass wir auf jeden Fall adressieren müssen weil diese Technologie diese negativen Implikation haben kann.
00:34:34: Ist ganz spannend!
00:34:35: Weil gerade im Bildungsbereich gibt es ja deutlich mehr Frauen als Männer und also gerade im Elementarbereich aber dann auch später... könnte man da tun, also gleichzeitig.
00:34:52: Man muss natürlich diese Risiken kennen und auch berücksichtigen und auch den Einfluss auf die Umwelt.
00:34:59: aber trotzdem ist es wahnsinnig wichtig dass wir eine Offenheit haben
00:35:04: gegenüber dieser neuen Täse an der Wunde.
00:35:05: Ich habe neulich in einem Gespräch gehört mit einem großen Tech-Konzern, die haben ja auch eine Studie vorgestellt Da haben sie auch mit Lehrkräften Großbritannien zusammen gearbeitet und haben gesagt das sie oft überproportional oft von weiblichen Lehrkräften gehört haben, dass das ja schummeln sei die künstliche Intelligenz zu benutzen auch in der Vorbereitung eigener Unterlagen und so.
00:35:24: Was schon mal ein interessantes Merkmal ist, dass es so gesehen wurde.
00:35:31: ich glaube zweierlei.
00:35:33: also man sollte erstmal diese Sorgen ernst nehmen denn sie sind berechtigt.
00:35:39: Künstliche Intelligence hat potenzielle negative Auswirkungen auf mentale Gesundheit, auf den Arbeitsmarkt und die Umwelt.
00:35:48: Es gibt leider Fälle wo wir davon gehört haben dass künstliche Intelligenz also das Leute sogar Suizid begangen haben weil sie mit Chatbots in bestimmten Weisen kommuniziert haben.
00:35:57: Wir wissen dass diese Datenzentren extrem viel CO-Zweibausstoß produzieren.
00:36:03: Das sollte man sofern ernst nehmen, dass man vielleicht mal Tornaten könnte Produkte zu entwickeln bei denen das anders ist und die dann halt auch eben für wir reden jetzt über Frauen weibliche Konsumenten vielleicht attraktiver sind.
00:36:13: Da bin ich mir aber... Da bin ich aber relativ zuversichtig, dass weiter sich das entwickelt wird.
00:36:18: Dass auch passieren wird also, dass sich dieser Markt diversifizieren wird und dass es vielleicht eine grüne KI geben würde oder eine besonders KI die besonders darauf achtet, dass man halt eben keine mentalen Schäden hat wenn man mit ihr zusammenarbeitet oder Depression entwickelt oder ähnliche schlimme Sachen auf der anderen Seite wie nicht natürlich auch der Meinung, dass man vielleicht ganz früh anfangen sollte klar zu machen.
00:36:44: Auch dann schon wenn es jetzt wieder in die Ausbildung von Lehrkräften geht das das kein Schummern ist sondern dass das ein Werkzeug ist über das wir in fünf Jahren vielleicht genauso denken würden wie über den Computer auch.
00:36:57: also wir erinnern uns vielleicht an die Zeit da gab's auch Leute die haben gesagt ja das ist nichts für mich der Computer damals das gibt sicherlich noch Leute die das heute sagen und wer man jetzt zurückblickt verrückt zu denken, dass es Leute gab die man gesagt haben der Computer ist nichts für mich.
00:37:14: Also wer sagt das heute noch?
00:37:16: Das heißt nicht, dass wir einfach vollkommen gedankenlos in diese Technologien diesen Wandel rein spazieren sollten aber uns einfach klar machen, dass das etwas ist was wahrscheinlich in wenigen Jahren nicht mehr wegzudenken ist.
00:37:30: Aber vielleicht kurz noch dazu eine Wahrnehmung.
00:37:33: Ich bin jetzt schon sehr lange in dem Bildungsbereich unterwegs, also gerade auch als Gründerin im Ethic-Bereich und ich habe das Gefühl dass es dieses mal was anderes ist als bei der Digitalisierung allgemein.
00:37:45: Also mit Digitalisierung Allgemein meine ich dann eben die Geräte in den Schulen kamen, die Smartboards, die iPads usw.
00:37:52: Und jetzt nehme eine größere Offenheit war, seitens der Lehrkräfte der Schulen aber auch der Bildungsentscheider in den Ministerien.
00:38:02: Zumindest in Deutschland wo ich ja viel unterwegs bin.
00:38:05: Kannst du das?
00:38:06: Nimmst du es ähnlich wahr oder siehst
00:38:07: du das anders?
00:38:09: Das freut mich so zu hören auf jeden Fall!
00:38:11: Eine Erklärung wäre für mich dafür dass natürlich diese Technologien aufeinander aufbauen.
00:38:17: Also wer schon digital affin ist und mit dem Computer und Digitaltechnologien arbeitet, für den ist natürlich der Schritt dann ein Chatbot zu benutzen.
00:38:25: Vielleicht geringer als noch vor fünfzehn Jahren wenn jemand analog arbeitet und auf einmal jetzt digital arbeiten muss.
00:38:31: aber grundsätzlich muss ich sagen ist diese Beobachtung eigentlich recht konträr zu dem was ich bisher gesehen habe.
00:38:35: denn bisher ist es so dass wir reden viel über künstliche Intelligenz die Anwendungen haben ja ganz viele spezielle Fälle hier besprochen einen Großteil in der Bevölkerung Also der Weltbevölkung, erst mal ein Großteil überhaupt keinen Zugang dazu hat.
00:38:48: Weil es immer nur die Hälfte... Wir dürfen nicht vergessen!
00:38:50: Die Hälfe der Welt-Bevölkerung hat kein stabilen Internetzugang.
00:38:52: Das ist erstmal, muss man vielleicht auch in so fortschrittlichen Ländern industrialisierten Länder einfach nochmal drüber nachdenken.
00:39:00: und selbst in industrialisierte Länder wie Deutschland beispielsweise, ist es so dass meine Erinnerung nach der Großteil, sechzig Prozent der Bevölkerung künstliche Intelligenz überhaupt gar nicht benutzt, also noch nicht mal ausprobiert.
00:39:18: Und das ist natürlich ein... Da kam mir noch einen langen Weg vor uns weil letztendlich nochmal bei aller Vorsicht darüber dass man diese Technologie nicht gedanklos einfach so benutzen sollte gibt es.
00:39:31: ich kann mir keine einzige Person vorstellen der künstliche Intelligenz nicht in gewissen Aspekt des Leben einfacher machen kann Nicht nur auf dem Arbeitsmarkt über den wir jetzt viel gesprochen haben sondern auch im Privatleben.
00:39:42: Vorbereitung der Steuererklärung oder wenn man irgendwas in ein dokument, ein juristisches Dokument mal formulieren muss.
00:39:47: Nochmal alles mit Vorsicht zu genießen und man sollte keine juristischen Empfehlungen und auch gesundheitliche Nebenwirkungen einfach so von ChatGBT annehmen.
00:39:56: aber ich will nur sagen da gibt es enormes Potenzial das noch geborgen werden kann.
00:40:05: Ich muss unbedingt noch mal eine zweite Frage loswerden zu deiner Studie.
00:40:09: Und zwar habt ihr euch ja mit verschiedenen Berufsgruppen beschäftigt und unter anderem eben auch mit diesen Grafikdesignern, das ist ja ein kreativer Job.
00:40:17: Habt ihr da Unterschiede entdeckt?
00:40:19: Man muss
00:40:20: nochmal feststellen für den Aufbau der Studie die Recruiter sind keine Grafik-Design oder Software Development Recruits gewesen.
00:40:28: Das sind Personaler gewesen.
00:40:31: Also manche von denen sind ein bisschen spezialisierter, andere weniger spezialisiert und die treffen generell Personalentscheidungen über alle Berufsgruppen hinweg.
00:40:37: Was wir aber gesehen haben ist dass die positiven Effekte, die ich am Anfang beschrieben habe geringer ausfallen für die Grafikdesign-Rollen Und wir haben auch nachher die Recruiter befragt wie sie ihre Entscheidung getroffen haben.
00:40:51: und da sehen wir grundsätzlich das dass die Größe dieser positiven Effekte oder das Ausmaß dieser positifen Effekten, diese Prämie, diese Einstellungsprämie von KI-Kompetenzen sehr stark auch damit korreliert zu tun hat welche Einstellungen die Recruiter selbst zukünstliche Intelligenz haben und zu den Stellen für die sie diese Leute recruten sollten.
00:41:13: Und da gibt es das auffallende Merkmal, dass viele von denen sich im kreativen Bereich eher skeptisch geäußert haben also Einige, nicht alle.
00:41:22: Es gibt immer noch positive Effekte im Durchschnitt aber die haben so Sachen gesagt wie ja sie glauben nicht unbedingt dass künstliche Intelligenz in der Kreativarbeit viel verloren hat.
00:41:33: das war so eine extreme Position die jemand schon mal die jemand dann gesagt hat oder Dass Leute sich Gedanken machen um Fragen wie das Copyright Das ist natürlich eine große Frage.
00:41:41: also wenn jemand jetzt ein Logo Design für ne Firma Dann gibt es da viel mehr Copyright-Probleme potenziell, als wenn jemand einen E-Mail schreibt in den Bürokontext zum Beispiel.
00:41:53: Und das wurde schon kritisch gesehen und hat auch dazu geführt dass die Effekte für diese kreativen Jobs geringer ausgefallen sind.
00:41:59: also da gibt es schon Unterschiede ja.
00:42:04: Das finde ich total spannend!
00:42:05: Also ich muss ganz ehrlich sagen... Ich komme immer im Dialog mit meiner KI auf die superkreativsten.
00:42:10: Da
00:42:11: hat man auch viel damit zu tun wie man sie benutzt.
00:42:16: einfache Weisung oder den einfachen Slogan, an dem ich mir da ausgemacht habe ist.
00:42:20: Die Leute die es am wenigsten brauchen profitieren von KI am meisten also die Leute die kompetent sind die Aufgaben die vor ihnen liegen auch ohne KI zu erledigen als Experten beispielsweise.
00:42:34: wenn die KI benutzen dann haben sie das Potenzial tatsächlich richtig gut zu sein noch effektiver zu sein und umgekehrt.
00:42:41: die Leute bräuchten sozusagen.
00:42:45: Die sollten vielleicht am Anfang eher mal die Finger davon lassen oder zumindest nicht zu kopflos benutzen, weil KI macht Fehler nach wie vor und die kreativsten Ideen kommen immer noch aus den Köpfen von Menschen, die in der Lage sind diese Tools, diese Werkzeuge möglichst effektiv zu benutzen.
00:43:03: Das finde ich ein wunderbares Schlusswort.
00:43:05: Noch nicht ganz, aber wir nähern uns dem Ende!
00:43:08: Das fand ich gerade sehr gut zusammengefasst.
00:43:10: Ich fand das super spannend und deine Arbeit ist glaube ich sehr wichtig und wertvoll.
00:43:16: Und vielleicht ganz kurz, warst du schon vorher in den Bereich oder bist Du nachdem jetzt so mit Chechewiki quasi so mit die Schuhe
00:43:22: ging im Bereich gegangen?
00:43:24: Wir haben auch einige Arbeiten KI geschrieben, da hat sie niemand so richtig KI genannt.
00:43:29: Da ging es so viel um Machine Learning und Automatisierung mit Algorithmen.
00:43:33: Ich habe vorher einiges gearbeitet zu Online-Märkten also Leute die auf Freelance-Plattform ihre Arbeit verkaufen.
00:43:43: Aber grundsätzlich ist das eine... Wir sind natürlich ein bisschen aufgesprungen auf die Welle aber wir waren auch vorher schon an den Thema dran.
00:43:48: ja
00:43:52: Ja, aber auch dieses Thema Freelancer ist bestimmt ein großes Thema.
00:43:56: Das fasst natürlich jetzt nicht mehr aufmachen weil wir müssen uns dem Ende nähern!
00:44:00: Ich versuche mal ganz kurz in drei Punkten zusammenzufassen und du kannst dann eine Aussage auswählen die dir am wichtigsten erscheint.
00:44:08: also zum ersten oder eins KI ersetzt vor allem Aufgaben nicht Jobs.
00:44:14: zwei KI Skills sind ein massiver Wettbewerbsvorteil.
00:44:19: oder drei.
00:44:20: Weite Bildung wird zur neuen Grundvoraussetzung.
00:44:22: Ich glaube ich würde drei wählen, weil das Statement wird am besten altern auch wenn wir in fünf Jahren oder zehn Jahren vielleicht über Quantencomputer reden und nicht mehr über KI, denn wir werden auch irgendwann nicht mehr darüber KI reden, weil es ein Alter Hut ist.
00:44:34: aber dass der die letzte Aussage wird auch hoffig zumindest ich bin ja vorsichtig mit vorher sagen wie schon gesagt aber wird hoffentlich am besten altern.
00:44:46: Super, Fabian.
00:44:47: Vielen Dank, dass du bei KreideKI Klartext mit dabei warst!
00:44:51: Wir verlinken deine Studien natürlich in den Shownotes und freuen uns sehr auf weitere Studien von dir.
00:44:58: Und ja nochmal vielen dank und Tschüss!
00:45:03: Vielen Dank Fabian.
00:45:04: und zum Ende darf ich es noch mal spoilern das hast Du uns im Vorgespräch gesagt.
00:45:08: Du bist so
00:45:08: ein
00:45:08: Freund zwei Lehrern
00:45:09: die ganze Lehrerfamilie draußen
00:45:15: Die wird sich freut Und die ganzen Lehrer, die uns zuhören sicherlich auch.
00:45:20: Super vielen Dank Fabian!
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